Katholischer Preisträger der Erich-Glowatzky-Stiftung 2009

Stefan Albrecht wird am 20. März ausgezeichnet

Für sein Engagement in der Entwicklungshilfe erhält der Leipziger Katholik Stefan Albrecht, der als Jugendlicher auch in der Jugend- und Ministrantenarbeit seiner Pfarrei aktiv war, den Erich-Glowatzky-Preis.

Dresden/Leipzig, 17.03.2009 (KPI): Für sein Engagement in der Entwicklungshilfe erhält der Leipziger Katholik Stefan Albrecht (31), der als Jugendlicher auch in der Jugend- und Ministrantenarbeit seiner Pfarrei aktiv war, den Erich-Glowatzky-Preis. Seit 1998 zeichnet die Erich-Glowatzky-Stiftung jährlich junge Sachsen aus, "die durch herausragende Leistungen oder eine besondere Tat zu Vorbildern für die junge Generation geworden sind und sich somit um das Ansehen des Freistaates verdient gemacht haben". Die diesjährigen Preise werden am kommenden Freitag, dem 20. März, um 18 Uhr durch den früheren sächsischen Kultusminister Prof. Dr. Karl Mannsfeld, MdL im Blockhaus in Dresden verliehen. Die Festansprache hält Kanzleramtschef Thomas de Maizire.

Stefan Albrecht hatte bereits als Student im Jahr 2001 ein Praktikumssemester in Südafrika verbracht. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bauingenieur arbeitete er 2005/2006 bei den Grünhelmen e.V. in Aceh (Indonesien) als Projektleiter bei Rekonstruktionsprogrammen nach dem Tsunami, 2006/2007 im indonesischen District Bantul (Sumatra) beim Wiederaufbau von 250 zerstörten Häusern, 2007 als Projektleiter beim Bau eines Berufsschulzentrums in Ruanda. Zuletzt sorgte er als Projektleiter bei arche noVa e.V. in Sri Lanka unter anderem für den Bau von Wasserversorgungs- und Sanitäranlagen in Schulen. "Entwicklungszusammenarbeit ist für mich kein 'aufopfern' für Menschen in Not, im Gegenteil, diese Form der Arbeit macht mit unheimlich viel Spaß und ist verbunden mit wertvollen und bereichernden Erfahrung", begründet der Preisträger sein Engagement.


link


RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz