Priester der Dekanate Görlitz und Zittau informieren sich über Bevölkerungsentwicklung in der Region

bei gemeinsamem Treffen am 5. Oktober

Görlitz/Zittau, 07.10.09: Priester der Dekanate Zittau und Görlitz - soweit ihre Pfarreien zum Landkreis Görlitz gehören - trafen sich zu Wochenbeginn im St.-Wenzeslaus-Stift in Jauernick-Buschbach zu einer gemeinsamen Konferenz. Zum Hintergrund des Treffens erklärt der Zittauer Dekan Michael Dittrich: "Bei der Verwaltungsreform der Kreise im Freistaat Sachen waren ja der Kreis Löbau-Zittau, der Niederschlesische Oberlausitzkreis und die Stadt Görlitz miteinander verschmolzen worden. So sollte dieses Treffen auch zum besseren Kennenlernen der Priester untereinander im neuen Landkreis dienen. Man darf ja nicht vergessen, daß sich durch den neuen Landkreis eine Bistumsgrenze zieht."

Tagungsschwerpunkt war die demographische Situation des Kreises Görlitz. Landrat Bernd Lange erläuterte den Geistlichen die aktuelle Entwicklung und stellte erste Überlegungen der Kreisverwaltung vor, wie auf den Bevölkerungsschwund und den deutlich zunehmenden Altersdurchschnitt reagiert werden könnte. Hierbei betonte der Landrat ausdrücklich, dass er große Hoffnungen auf den Sachverstand der Kirchen in diesen Fragen setze. Auch für die von ihrer geographischen Lage des Kreises her einfach notwendigen Kontakte zu den Nachbarländern gäbe es gute und reiche Erfahrungen in den Kirchen.

Im anschließenden Gespräch wiesen die Priester den Landrat auf einige Probleme hin, etwa bei der Finanzierung bei Kindereinrichtungen oder der Situation eines Asylbewerberheimes. Dekan Dittrich: "Es war eine sehr sinnvolle Zusammenkunft, bei der beiden Seiten deutlich wurde, dass die anstehenden Veränderungen im Landkreis eine Menge Schwierigkeiten mit sich bringen werden, aber dass man zur Bewältigung der Aufgaben verlässliche Partner hat."


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