Schmochtitz: Arbeitskreis Begegnung mit dem Judentum

am 18. Mai zur Person Leo Baeck


Leo Baeck ist einer der großen Rabbiner des 20. Jahrhunderts. Seit 1933 war er Präsident der Reichsvertretung der deutschen Juden. Er blieb bewusst in Deutschland und überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt.

Schmochtitz bei Bautzen, 08.05.09 (bbh): Am Montag, dem 18. Mai, findet um 19.30 Uhr im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz bei Bautzen die nächste Veranstaltung des Arbeitskreises „Begegnung mit dem Judentum“ statt. Der Referent des Abends wird Pfarrer Dr. Siegfried Foelz aus Schmochtitz sein. Er spricht zum Thema „Wesentlich ist, dass die öffentliche Meinung sich in ein öffentliches Gewissen verwandelt“ (Leo Baeck)

Leo Baeck (1873-1956) ist einer der großen Rabbiner des deutschen, liberalen Judentums im 20. Jahrhundert. Seit 1933 war er Präsident der Reichsvertretung der deutschen Juden und verhandelte Jahre hindurch mit der Gestapo und den Regierungsbehörden. Er blieb bewusst in Deutschland und emigrierte nicht. „Solange in Deutschland auch nur noch ein einziger Jude lebt, werde ich das Land nicht verlassen.“ Er überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt und ging nach der Befreiung nach London.

Als junger Rabbiner antwortete er auf das Buch von Adolf Harnack „Das Wesen des Christentums“ mit seinem Werk „Das Wesen des Judentums“ (1905) und begründete Anfang des 20. Jahrhunderts den jüdisch-christlichen Dialog. Dieser Dialog war ihm zeitlebens ein Herzensanliegen.

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