"Stimmen in der Nacht"

Benefizveranstaltung für die Telefonseelsorge Dresden am 26. März

Die Telefonseelsorge Dresden lädt unter dem Titel "Stimmen in der Nacht" zu einer Benefizveranstaltung mit Marcel Beyer, "Moritz7" und Beate Hoffmann ein: am Donnerstag, dem 26. März, im Lingnerschloss.

Dresden, 19.03.2009 (KPI): Unter dem Titel "Stimmen in der Nacht" lädt die Telefonseelsorge Dresden zu einer Benefizveranstaltung im Lingnerschloss ein für Donnerstag, den 26. März, um 20 Uhr. Dabei werden Marcel Beyer, mit verschiedenen Preisen ausgezeichneter Lyriker und Essayist, sowie "Moritz7", Lyriker, Poet & Slammer der jungen Dresdner Off-Szene, eigene Texte lesen. Beate Hoffmann, freischaffende Cellistin in Dresden, wird sie am Violoncello begleiten.

Eintritt: 8 Euro; Vorbestellungen sind möglich unter 0351 / 4940030.

Informationen zur Telefonseelsorge

Die erste Telefonseelsorge-Stelle in Deutschland entstand im Oktober 1956 in Berlin auf Initiative des Arztes, Pfarrers und Psychotherapeuten Klaus Thomas. Weitere wurden in den folgenden Jahren in verschiedenen Städten der Bundesrepublik gegründet.

Aus Anlass des Kirchentages 1986 wurde damals in Dresden die erste Telefonseelsorge-Stelle in der DDR gegründet. Die Kirchliche Telefonseelsorge Berlin-Mitte folgte 1988. Trotz des Misstrauens durch das SED-Regime und trotz seiner Störungsversuche konnten sich beide Stellen etablieren und wurden dankbar von Hilfesuchenden angenommen.

Nach der politischen Wende 1989 breitete sich das Angebot über alle neuen Bundesländer aus. In ganz Deutschland arbeiten mittlerweile mehr als 100 Telefonseelsorge-Stellen rund um die Uh.

Seit dem 1.Juli 1997 ist die Telefonseelsorge aus jedem Ortsnetz in Deutschland unter den bundeseinheitlichen kostenlosen Rufnummern 0800 / 1110111 und 0800 / 1110222 zu erreichen. Die Deutsche Telekom AG übernimmt als Partner der Telefonseelsorge die Verbindungsgebühren.

Von Anfang an lag die Telefonseelsorge in Deutschland in der Hand der beiden großen Kirchen. Seit 1961 sind Neugründungen überwiegend ökumenisch. Träger können ein Kirchenkreis, ein Dekanat, ein Bistum, eine Landeskirche oder ein gemeinnütziger Verein sein.


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