St. Marienthal: Jungstörche sind flügge

Flugversuche auf dem Klostergelände

Auf dem Klosterdach sind Störche eingezogen.Die beiden Jungstörche des Storchenhorstes im Kloster St. Marienthal, die am 1. und 2. Juni geschlüpft sind, haben am 5. bzw. 6. August zum ersten Mal das Nest verlassen. Nun erkunden sie von verschiedenen Dächern aus die nähere Umgebung und machen kleine Flüge über das Klostergelände. Schon in wenigen Tagen werden sie mit den Altstörchen auf der Klosterwiese bei der Futtersuche zu beobachten sein. Dann dauert es nur noch kurze Zeit bis sie den Flug in den Süden antreten. Auf diesem Weg werden ihnen dann die Altstörche ca. 14 Tage später auch folgen. 

 

Der durch Horstkämpfe dramatischen Eiablage Anfang Mai folgte eine behütete Brutzeit. Tagelang anhaltenden Regen haben die Küken dank der aufopferungsvollen Fürsorge der Altstörche gut überstanden und sind nun mittlerweile prächtig gediehen. Die schweren Sturmböen am 23. Juli, die ganz in der Nähe des Horstes eine große Linde umstürzen ließen, haben die Jungstörche auf dem Horst gut überstanden. In Sorge war man zunächst um die Altstörchin, die sich offensichtlich durch das Unwetter eine Beinverletzung zugezogen hatte. Inzwischen ist sie aber wieder voll flugfähig, so dass man hoffen kann, dass sie die weite Reise gut bewältigen wird. Vielerorts sammeln sich schon die Störche und bald werden die Storchennester wieder verwaist sein bis zur hoffentlich glücklichen Rückkehr der Altstörche im nächsten Frühjahr. 

 

Schwester Elisabeth



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