„Wege zur Seligkeit“ führten Besucher in die Dresdner Innenstadt

Einheimische und Gäste pilgerten von Kirche zu Kirche


Figuren auf dem Dach der Dresdner Kathedrale.
Trotz des nicht allzu schönen Sommerwetters besuchten am Sonnabend, 6. Juni, zahlreiche Einheimische und Gäste zur Dresdner Nacht der Innenstadtkirchen die beteiligten acht Kirchen, darunter die Kathedrale.

Dresden, 09.06.09: Trotz des nicht allzu schönen Sommerwetters besuchten am Sonnabend, 6. Juni, zahlreiche Einheimische und Gäste der Stadt Dresden die beteiligten Innenstadtkirchen. Unter dem Motto „Wege zur Seligkeit“ präsentierten die acht Kirchen ein abwechselungsreiches Programm aus Musik, Theater, Tanz und Lesungen.

Ein wichtiges Anliegen der „Nacht der Innenstadtkirchen“ war es Begegnungen zu schaffen. In der Dreikönigkirche nahmen zahlreiche Besucher an der „Tafel der Barmherzigkeit“ Platz und kamen mit Menschen, die am sozialen Rand unserer Gesellschaft stehen, ins Gespräch. In der Kanonenhofkirche der evangelisch-reformierten Gemeinde saß man bei Brot und Wein zusammen. Ausgewählte Texte, Bilder und Musik luden hier auf eine Gedankenreise zum Motto „Selig sind die Friedensstifter“ ein. Bei Orgelimprovisationen und Texten kamen die Menschen in der gut besuchten Frauenkirche zusammen. Viele besuchten den „Raum der Stille“ in der Unterkirche oder genossen den Blick über die Stadt von der Kuppel.

In der Matthäuskirche und der Lukaskirche zeigte das „lukastheater“ sein Programm „Verkehrte Welt“. Auch hier gab es Orgelmusik und kurze Texte, die sich mit den jeweiligen Seligpreisungen beschäftigten.

Die eigens für den Abend konzipierte Ausstellung in der Martin-Luther-Kirche lockte zahlreiche Besucher in die Dresdner-Neustadt. Noch bis zum 7. August werden die Interpretationen zu „Selig“ noch zu sehen sein.

Besonders beliebt war das Konzert der Dresdner Kapellknaben in der Kathedrale. Geistliche Lieder bekannter Komponisten, wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Anton Bruckner, erklangen passend zum Thema der Nacht. Ein weiterer Besuchermagnet war die Zusammenarbeit des Staatsschauspiels und des Dresdener Kreuzchors. In der Kreuzkirche erlebten die Gäste eine Adaption der Inszenierung „Die Troerinnen des Euripides“. Um die 500 Leute waren hier jeweils vor Ort.

Am 5. Juni 2010 findet in Dresden dann wieder die „Nacht der Kirchen“ statt.

nh

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