Winzerfest im Kloster St. Marienthal

am 3. und 4. Oktober jeweils von 10 bis 18 Uhr

Das Kloster St. Marienthal an der Neiße.

Das prachtvolle Kloster St. Marienthal an der Neiße.


Ostritz/St. Marienthal, 01.10.09 (KPI): Zu einem Winzerfest lädt das Kloster St. Marienthal bei Ostritz am Samstag, den 3. Oktober und am Sonntag, den 4. Oktober ein. Jeweils von 10 bis 18 Uhr präsentieren an beiden Tagen Händler und Handwerker regionale und überregionale Spezialitäten auf dem Klosterhof, teilweise ist dabei auch handwerkliche Kunstfertigkeit unmittelbar zu erleben. Angefangen von bäuerlichen Erzeugnissen, Wild- und Fischangeboten, Käse und Kräuterwaren, Pflanzen und Trockenfloristik über Töpfer- und Keramikarbeiten, Textilien, Geschenk-Artikel, Weinerzeugnissen bis hin zu Holzprodukten bieten einheimische wie auch überregionale Händler ihre Waren an. Aus den Reihen der klostereigenen Betriebe beteiligen sich die Klosterbäckerei, die Klosterschenke und der Klosterladen.

An beiden Tagen wird darüber hinaus ein Kinderprogramm und Live-Musik angeboten. Auch zur Teilnahme am Sonntags-Gottesdienst um 9 Uhr und zur Vesper um 16.30 Uhr am gleichen Tag sind die Besucher herzlich eingeladen.

Programm-Übersicht: 

An beiden Tagen werden Klosterführungen angeboten. Beginn und Treffpunkt ist der Dreifaltigkeitsbrunnen: 11.00 Uhr; 14.00 Uhr und 15.00 Uhr. Besichtigt werden mit einem Gästeführer die Klosterkirche, die Kreuzkapelle und die Dauerausstellung "ora et labora" sowie das Klostermodell in der ehemaligen Brauerei. Als zusätzlicher Höhepunkt wird nur an diesen beiden Tagen die Klosterführung mit der Besichtigung und Führung in der Kräutermanufaktur erweitert.

Ab 10 Uhr öffnet die Kunstausstellung vom Kloster im Parlatorium (in der Klausur vom Kloster) ihre Pforten. Ausgestellt sind kostbare Messgewänder mit in Nadelmalerei hergestellten Motiven, Reliquiare, Skulpturen oder Ölgemälde aus dem Kunstschatz des Klosters. Zu sehen sind auch die Modelle einer Schwesternzelle aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart.
Mit den Eintrittserlösen soll die Restaurierung und Erhaltung von weiteren kulturhistorischen Schätzen des Klosters ermöglicht werden. Der Eingang zu der Kunstausstellung ist vom Ehrenhof an ausgeschildert
Auch die Schwestern selbst werden wieder im Ehrenhof die Besucher begrüßen und für Gespräche und Fragen ein offenes Ohr haben.

Am gesamten Wochenende werden ab 10 Uhr wieder die beliebten Kutschfahrten durch das Neißetal erfolgen. Ebenfalls an beiden Tagen öffnen die Winzer von St. Marienthal ab dem frühen Nachmittag ihren Weinkeller und laden zum besichtigen und probieren ein.

An den Nachmittagen werden um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr wieder die Führungen durch die Wasserkraftanlage St. Marienthal angeboten. Am Samstag und am Sonntag lädt das historische Sägewerk im Kloster St. Marienthal (direkt am Rand der Neiße gelegen) zum öffentlichen Schausägen mit Führung ein. Im sanierten Sägewerk aus dem vorletzten Jahrhundert, wird dem Besucher die Arbeit mit den historischen Maschinen und Werkzeugen zu den damaligen Bedingungen vorgeführt und erklärt. Das mit Wasserkraft betriebene Sägewerk leistete noch bis Anfang 1990 seinen Dienst und wartet heute als technisches Denkmal und Vorführungsobjekt ("Schausägen") auf interessierte Besucher.Die Dauerausstellungen "ora et labora" und "Energie-Werk-Stad(t)t" sind ebenfalls während unseres Frühlingsfestes geöffnet. 


DAS KLOSTER ST. MARIENTHAL

Das Klosterstift St. Marienthal ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland, das seit seiner Gründung 1234 ununterbrochen besteht. Trotz vieler Katastrophen und Schicksalsschläge leben hier seit fast 775 Jahren ununterbrochen die Zisterzienserinnen nach der Regel St. Benedikts "ora et labora" (bete und arbeite). Am 14. Oktober 2009 - wenige Tage nach dem Winzerfest - jährt sich zum 775. Mal der Gründungstag des Klosters. Diesen Tag begehen die Ordensschwestern mit einem Gottesdienst um 7 Uhr mit dem Hausgeistlichen Rektor Eckstein. Den weiteren Tag verbringen sie in aller Stille in der Klausur als einen Tag der inneren Einkehr, des Gebetes und des Dankes. Inmitten vom Dreiländereck Deutschland - Tschechische Republik - Polen, in idyllischer Lage am Rande der Neiße, lädt das in seiner jetzigen Form im 18. Jh. erbaute Kloster seine Gäste und Besucher ein, den Ort des Glaubens kennen zu lernen. Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Standards, laden den Gast zur Einkehr und Stille, zu Erholung und Urlaub ein. Die Gastfreundschaft der Zisterzienserinnen nimmt einen besonderen Platz ein und soll "allen erwiesen werden, die ins Kloster kommen". 

tf/MB


RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz