"Was Ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt..."

Stellungnahme des Diözesanrates zur aktuellen Flüchtlingssituation

Leipzig, 03.12.2015: Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation ruft der Diözesanrat im Bistum Dresden-Meißen in einem vom 30. November 2015 datierten Schreiben zu Besonnenheit auf. Das höchste Laiengremium der Diözese appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, "die vielfach gezeigte Solidarität mit den Flüchtlingen beizubehalten und die Willkommenskultur nach diesen schrecklichen Terroranschlägen weiter zu stärken und zu unterstützen". Auch wenn "die Ängste, Besorgnisse und Unsicherheiten vieler Bürger" ernstzunehmen seien, stünden Christen gegenüber notleidenden Menschen in der Verantwortung, so Dr. Nikolaus Legutke, der Vorsitzende des Diözesanrats. "Bringen Sie Ihre Anliegen, Bedenken, Ängste vor, aber ohne Anfeindung oder Beschimpfung der Gesprächspartner und der Flüchtlinge. Jedes Gespräch muss getragen sein von unserer gemeinsamen Verantwortung gegenüber der Not und dem Leid in unserer Welt und der Bewahrung der Schöpfung", mahnt er.

Zuletzt verweist das Schreiben darauf, dass auch der neugeborene Jesus mit seinen Eltern fliehen musste: "Würden wir Ihm heute die Aufnahme verweigern?"
Legutke erinnert an die Aussage Jesu: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40)

Das gesamte Schreiben zum Herunterladen (pdf)



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