AG Jugendhaus lädt Jugendliche ein, sich zu beteiligen

am 6. Februar 2016 in Chemnitz

AG Jugendhaus - 2. Treffen
v.r.: Bistumsjugendreferentin Christina Händler, Bistumsjugendpfarrer Ralph Kochinka und Elisabeth Neuhaus, Leiterin der Hauptabteilung Pastoral und Verkündigung.

Dresden, 28.01.2016: Zwischen dem ersten Treffen der AG Jugendhaus am 11. Dezember (vgl. den Bericht hier) und dem nun zweiten Treffen am 22. Januar gab es zwei wesentliche Aufgaben: zum einen die Planung einer ersten Möglichkeit, wie Jugendliche am 6. Februar in Chemnitz (weitere Informationen am Ende des Artikels) an der Entscheidungsfindung beteiligt werden können; zum anderen stand die Lektüre zahlreichen Quellenmaterials an. Dieses beinhaltete aktuelle Jugendstudien, Konzeptionen und Erfahrungen aus der Jugendarbeit im Bistum Dresden-Meißen, demographische Aspekte, jugendpastorale Trends, Rückmeldungen Jugendlicher zu Lebensweltaspekten u.v.m. Mit dem Eindruck dieser vielen Blickwinkel traf sich die AG am vergangenen Freitag ein zweites Mal im Bischöflichen Ordinariat. Mit der Einstiegsfrage „Was fasziniert mich an Jugendlichen?“ wurde das gemeinsame Tun eröffnet. Anschließend erfolgte auf Basis der gelesenen Quellen eine Sammlung zu folgenden Fragen: Was lässt sich über „die Jugendlichen“ heute in Bezug auf ihre Lebenswelt sagen? Welche Aspekte drücken heute das „jugendliche Lebensgefühl“ aus? Und - von uns als Kirche aus gesehen: was ist und wird unsere Aufgabe sein, und wie wollen wir sie umsetzen?
Hierzu wurden zahlreiche Moderationskarten geschrieben und angepinnt. Es war eine große Vielfalt zu erkennen und doch auch „Trauben“ ähnlicher Aspekte. Diese Kernthemen wurden dann wieder gesammelt und festgehalten.

AG Jugendhaus - 2. Treffen

Nach einer kurzen Pause widmeten wir uns dem Tagesevangelium, in dem von der Berufung der Jünger erzählt wird (Mk 3,13-19). Mit dem Austausch und den persönlichen Botschaften, die jeder im Schrifttext fand, schauten wir erneut auf die Aspekte auf den Pinnwänden und Flipchartbögen und versuchten, zehn Kernsätze einer Jugendpastoral von heute und morgen zu formulieren. Dies erfolgte in zwei Gruppen. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse der beiden Gruppen erbrachte eine erstaunlich große Übereinstimmung. Viele pastorale Aspekte waren ähnlich und werden nun in der Nacharbeit der AG überarbeitet und textlich in Form zehn pastoraler Grundthesen gebracht, damit sie Jugendlichen vorgelegt und Rückmeldungen eingeholt werden können.

Das zweite Treffen war geprägt von der Haltung des Erkundungsprozesses: sich in Gemeinschaft der inhaltlichen Arbeit widmen, auch sachliche, organisatorische und streitbare Punkte wertschätzend besprechen und diskutieren, Raum geben für den Heiligen Geist im Hören auf sein Wort und im Gebet um seine Leitung bitten sowie eine zielorientierte Weiterarbeit im Dienste der Menschen vereinbaren, derentwegen wir uns engagieren: den Jugendlichen von heute und morgen.

Die AG Jugendhaus lädt ein zur Beteiligung

Dies zehn formulierten Thesen sollen nun vor allem Jugendlichen vorgelegt werden. Am Samstag, dem 6. Februar, von 13 bis 16 Uhr sind Jugendliche aus dem ganzen Bistum in die Propstei Chemnitz eingeladen, um über dieses Thema zu sprechen und ihre Rückmeldung zu den Thesen über jugendpastorale Arbeit heute und morgen zu geben. Dieses Feedback geht dann wieder zurück in die AG Jugendhaus, die sich das nächste Mal Ende Februar treffen wird. Für alle, die am 6. Februar nicht dabei sein können, und für Erwachsene gibt es vom 6. bis 16. Februar die Möglichkeit, sich online zu den Thesen zu äußern. Weitere Informationen zur Beteiligung finden sich unter www.kathjusa.de.
Weiterhin gibt es unter www.kathjusa.de eine Übersicht über die bisherige Arbeit und den aktuellen Stand der Arbeit der AG Jugendhaus.

Bistumsjugendreferent Benno Kretschmer-Stöhr



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