Ein Gottesdienst voller Licht, Musik und Blumen

Treffen der Neokatechumenalen Gemeinschaften Deutschlands am 7. bis 9. Oktober

Abschlussgottesdienst beim Treffen des Neokatechumenats

Limbach-Oberfrohna, 12.10.2016: Am Sonntag, den 9. Oktober, feierte Bischof Heinrich Timmerevers mit mehr als 500 Brüdern und Schwestern des Neokatechumenalen Weges aus ganz Deutschland eine feierliche Eucharistie in der Stadthalle von Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz – ein Gottesdienst voller Licht, Musik und Blumen, ein wirkliches Fest der Auferstehung. Drei Tage hatten die ältesten  Neokatechumenalen Gemeinschaften Deutschlands zur Eröffnung des neuen Evangelisationsjahres 2016/2017 gemeinsam bei Gebet, Liturgie und Schrifterforschung verbracht.

Das Treffen leitete Bruna Spandri mit ihrem Team der Itineranten für Deutschland. Aus 16 Diözesen Deutschlands und der Schweiz kamen die Verantwortlichen, Priester, Seminaristen, Katechisten und auch die Familien aus vielen europäischen Ländern, die als „Familie in Mission“ oder in einer Gruppe von mehreren Familien mit einem Priester für die „Missio ad gentes“ in Deutschland wirken.

Am meisten freute sich Bischof Heinrich über die vielen Teilnehmer aus seiner Diözese, den Gemeinschaften aus Taucha bei Leipzig und aus Chemnitz. Das Wochenende war wesentlich dem Heimgang von Carmen Hernandez gewidmet. Sie war neben Kiko Argüello Mitinitiatorin des Neokatechumenalen Weges, der eine existentielle Verwirklichung der Taufgnaden im Leben von Getauften und Ungetauften darstellt. Dieser Weg war 2008 von Papst Benedikt XVI. approbiert worden.  Beeindruckt war die Versammlung von den detailreichen Berichten über das Leben des Künstlers Kiko und der Theologin Carmen, die am Anfang ihres Wirkens in den Baracken Madrids bei den Zigeunern „zu Füßen Christi“ lebten.

Die mit Bischof Heinrich und fast 50 weiteren Priestern gefeierte Eucharistie bildete den Abschluss des Treffens.  Nach der Lesung des Evangeliums legten einige Männer und Frauen Zeugnissen von außerordentlichen Erfahrungen der Anwesenheit Gottes auch inmitten von persönlichem Leid und Schicksalsschlägen ab.

Auch Bischof Heinrich erzählte in der anschließenden Homilie aus seinem persönlichen Leben und seiner Berufungsgeschichte. Er ermutigte die Mitglieder der Neokatechumenalen Gemeinschaften, ihren Weg beharrlich weiter zu gehen.   

Pfarrer Yago Canto, Berlin



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