„In der Telefonrechnung tauchen wir nicht auf; nicht einmal im Einzelverbindungsnachweis…“

Das „Kinder- und Jugendtelefon 116 111“ zu Gast in „St. Bonifatius“ Leipzig-Süd

Kinder- und Jugendtelefon LeipzigVon der „Nummer gegen Kummer“ haben viele schon einmal gehört. Im Schutzkonzept der Pfarrei „St. Bonifatius“ steht das „Kinder- und Jugendtelefon (KJT)“ als ein externer Beratungsweg. Die ehrenamtlichen Berater*innen beraten anonym, was im Übrigen auch für Anrufer*innen gilt. Wer kann dann aber über das „KJT“ berichten?

Bei dem dritten „Austauschtreffen Prävention“ für Ehrenamtliche in „St. Bonifatius“ Leipzig-Süd am 8. Oktober gab die Leipziger Koordinatorin des „Kinder- und Jugendtelefons“, Susanne Lenk, Einblicke:

Wer das KJT samstags anruft, hat am anderen Ende eine jugendliche Beraterin (seltener einen jugendlichen Berater). Schließlich ist in Leipzig derzeit das bundesweit stärkste Jugendberaterteam tätig: Mehr als 15 Jugendliche stellen sich den hohen Anforderungen der Ausbildung  und der anspruchsvollen – aber gut begleiteten – telefonischen Beratungsarbeit.

KJT bundesweitDas KJT bietet Kindern und Jugendlichen von 8-27 Jahren telefonische Beratung an – und oftmals  können Kinder oder Jugendliche mit zumindest einer hilfreichen, guten Idee auflegen. Entscheidend hierbei ist die Möglichkeit, kostenfrei mit einem Menschen sprechen zu können, der sich Zeit nimmt und für Themen offen ist – ein Gesprächsangebot. Und wichtig für die Anrufenden: „In der Telefonrechnung tauchen wir nicht auf; nicht einmal im Einzelverbindungsnachweis…“

Den Bogen aktueller, statistisch relevanter Themen der Gespräche hat Lenk beim Austauschtreffen aufgespannt.

Unter dem Dach des Kinderschutzbundes e.V.  wird die weiterhin ehrenamtliche Arbeit der „Nummer gegen Kummer“ organisiert, bei der jugendliche und erwachsene Bewerber*innen willkommen sind.

Fotos und Text: Michael Pfeifer, Gemeindereferent



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