Jugendliche aus aller Welt an einem Ort treffen

Charlotte Baronius (15) und Josy Henning (17) berichten von der Chemnitzer Ökumenisch-offenen Dekanatsjugend-Fahrt nach Taizé.

Jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gebetszeit in Taizé. Fotos: Johannes Köst

Jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Gebetszeit in Taizé. Fotos: Johannes Köst

Chemnitz/Taizé, 15.08.2019: Schöne Gebete, interessante Menschen und eine super Stimmung - von Taizé hatten wir nur Gutes gehört und so wollten wir uns für eine Woche selbst davon überzeugen. Am 03.08.2019 haben wir uns mit der Dekanatsjugend Chemnitz, geleitet von unserem Jugendreferenten Johannes Köst, als 'Erstlinge' auf den Weg gemacht. Unser erster Eindruck: „Wow sind das viele Menschen in der Essenschlange.” Vor allem aber waren wir überwältigt von der Freundlichkeit aller Jugendlichen, die man so nicht überall findet.

Über die Woche gewöhnten wir uns immer mehr an den Tagesablauf, der geprägt ist von den Gebeten, recht gutem Essen, der Zusammenarbeit in der eigenen Bibelgruppe und an unsere Arbeit, die wir alle zwei Tage zu leisten hatten.

Am Mittwoch hatte unsere Gruppe die Chance einem Bruder aus der Communauté von Taizé, Frère Phillip, Fragen zu stellen. Er erzählte, warum er nach Taizè gekommen ist, wie sein Leben mit circa 100 Mitbrüdern aus ganz verschiedenen Nationen abläuft, und über Dinge, die sich in Taizé über die Jahre bis heute verändert haben. Zusätzlich hatten wir Kontakt zu Frère Ulrich, der gut mit unserem Pater Maurus aus Wechselburg bekannt ist und sich über die ersten Wechselburger in Taizé freute.

Workshops, Bibelgruppen und viel Eiscreme

Die meiste Zeit unserer Freizeit verbrachten wir am Oyak mit Freunden und einem Eis in der Hand, oder wir nutzten die angebotenen Workshops. Darunter gefiel uns sehr das große Angebot zum Thema "Wie wir 'God’s Creation' schützen und nachhaltiger leben können", sowie das Gespräch eines Bruders mit einem Abgeordneten des Europaparlaments. Es war schön, so viele Jugendliche aus verschiedenen Ländern an einem Platz zu treffen, mit dem Gedanken, dass wir alle aus demselben Grund, nämlich durch Gott, zusammengekommen sind. Vor allem bei den Gebeten und beim gemeinsamen Singen konnte man diese Zusammengehörigkeit spüren.

In den Bibelgruppen lernten wir schnell neue Freunde kennen und konnten so viel über andere Nationen, wie zum Beispiel Schweden, erfahren. Ein guter Nebeneffekt war außerdem, dass wir das erste Mal die Möglichkeit hatten, unser Schul-Englisch anzuwenden und dieses so ein wenig verbessern konnten.

Am 11.08.19 kamen wir wieder gut in Chemnitz an. Zusammenfassend war es eine schöne Zeit, die uns viele neue Erfahrungen brachte, darunter, dass Zelten nicht wirklich etwas für uns ist. Das Gefühl des Zusammenhalts, das wir in Taizé hatten, kann man nur schlecht in Worte fassen. Wir würden jeder Zeit wieder fahren, dann aber mit Übernachtung in einer Baracke.

Charlotte Baronius (Geithain) und Josy Henning (Wechselburg)


Die Fahrt nach Taizé wurde unterstützt und gefördert von

Bonifatiuswerk

Arbeitsgemeinschaft Katholischer Kinder- und Jugendorganisationen im Bistum Dresden-Meißen

Chemnitz - Stadt der Moderne


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Fotos: Johannes Köst


Infos über Taizégebete in Chemnitz: www.taize-chemnitz.de


Zur Nacht der Lichter, dem großen ökumenische Taizégebet in Chemnitz, wird am Samstag, den 23. November ab 19 Uhr in die St. Markuskirche Chemnitz eingeladen.

Das nächste Europäische Taizé-Treffen wird vom 28.12.2019 bis 01.01.2020 in Wrocław/ Breslau in Polen stattfinden.



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