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Bistum Dresden Meissen
08. Juli 2021

Defizit von 17,5 Mio. Euro in 2026 erwartet

Lenkungskreis traf sich zur zweiten Sitzung

Dresden. Das millionenschwere strukturelle Defizit im Bistumshaushalt senken – das ist das Ziel des Strategieprozesses. Der Lenkungskreis, dessen Mitglieder zur zweiten Sitzung am 25. Juni tagten, bereitet strategische und zugleich strukturelle Entscheidungen für Bischof Timmerevers vor. Die Lenkungskreismitglieder wählten in dieser Sitzung Dekan Giele und Christine Neumann vom Diözesanpastoralrat in den Geschäftsführenden Ausschuss des Strategieprozesses. Der Geschäftsführende Ausschuss sorgt durch die Sichtung der Ergebnisse aus den Teilprojekten für die Vorbereitung der Lenkungskreissitzungen.

Auf Basis des geprüften Jahresabschlusses 2019 stellten die Mitglieder des Teilprojektes Ressourcen dem Lenkungskreis eine belastbare Prognose zur Haushaltsentwicklung des Bistums vor: Für das Jahr 2026 errechneten sie ein Defizit im Verwaltungsergebnis von 17,5 Millionen Euro. Dieses Defizit gilt es, durch die Entscheidungen des Strategieprozesses auszugleichen.

Strategisch begründet nachhaltig agieren ist die Zielsetzung für die Arbeit des Lenkungskreises. Für eine selbstbestimmte und finanzielle Handlungsfähigkeit des Bistums trifft der Lenkungskreis wichtige Verfahrensentscheidungen. Aus diesem Grund stellten die Mitglieder des Lenkungskreises Rückfragen zu dem Ergebnis, forderten weitere Erläuterungen und einen konkreten Zeitplan unter Festlegung nächster Schritte und Meilensteine für die Entwicklung. Der Lenkungskreis positionierte sich zur Dramatik dieser Entwicklung: Mit der klaren Absicht, 2026 ein ausgeglichenes Verwaltungsergebnis  vorzulegen, müsse das Delta zwischen Aufwendungen und Erträgen vom Bistum geschlossen werden. Eine Senkung der Aufwendungen ist wichtig, vor allem soll aber ein Umdenken und ein Zulassen von Veränderungen und Abschieden im Bistum stattfinden.

Neben ersten Arbeitsergebnissen des Teilprojektes Ressourcen präsentierten die Teilprojekte Strategie und Vernetzung erste Ergebnisse. Was sind die Kernfragen der inhaltlichen Ausrichtung des Prozesses auf Grundlage anderer beispielhafter Prozesse? Die Mitglieder des Teilprojektes Strategie stellten erste Erkenntnisse aus einer Befragung und einer Evaluation des Erkundungsprozesses vor. Damit legen sie den Grundstein für einen Transformationsprozess, der auch eine neue pastorale Orientierung bedeuten kann. Das Teilprojekt Vernetzung stellte eine gemeinsame Arbeitsplattform vor und kündigte eine prozesseigene Webseite mit Beteiligungsmöglichkeit, die ein zentraler Informationspunkt für Interessierte werden soll, an. Diese Webseite und auch viele andere Informationsangebote werden eingerichtet, um den Prozess in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

 

Das Büro des Generalvikars Kutschke ist für An- und Rückfragen zum Strategieprozess ansprechbar (). Ebenfalls bietet ein Kontaktformular die Möglichkeit einer Beteiligung: Strategieprozess-Kontakt.