"Liebe, Kraft und Besonnenheit"

Bischof Timmerevers weiht Diakone in Zittau

Dresden, 07.10.2019: Am gestrigen Sonntag, 6. Oktober, hat Bischof Heinrich Timmerevers im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Kirche Mariä Heimsuchung Zittau drei Männer aus unserem Bistum zu Ständigen Diakonen mit Zivilberuf geweiht. 

Volker Babucke wird als Diakon in der Verantwortungsgemeinschaft der Pfarreien St. Petrus (Dresden-Strehlen), St. Paulus (Dresden-Plauen), St. Marien (Dresden-Cotta) und Hl. Geist (Dresden-Löbtau) tätig sein. Der Schwerpunkt seines diakonischen Einsatzes soll in der Seniorenpastoral liegen. 

Matthias Schulz wird zukünftig in der Verantwortungsgemeinschaft der Pfarreien St. Johannes der Täufer (Freiberg) und St. Theresia (Flöha) als Diakon wirken. Während er im Zivilberuf als Sozialarbeiter in Coswig tätig ist, soll er als Diakon vor allem für Menschen ansprechbar sein, die nicht zur Kirche gehören.

Thomas Sperlings Einsatzort als Diakon ist die Pfarrei St. Marien Zittau. Schwerpunkt seines Dienstes als Diakon wird die Seniorenpastoral in der Pfarrei sein.

Am Gottesdienst in Zittau nahmen neben Freunden und Familie der Weihekandidaten auch die Ehefrauen der Weihekanditaten teil, die Bischof Timmerevers in besonderer Weise erwähnte. Das Zweite Vatikanum (1962-65) betonte wieder stärker die ursprüngliche Bedeutung des Diakonats. Seitdem werden auch verheiratete Männer zu Diakonen geweiht, die dann den Dienst in der Gemeinde verrichten. Die drei verheirateten Männer werden weiterhin in ihren Berufen tätig sein und ehrenamtlich als Diakone wirken.

"Die Tätigkeit eines Diakons ist nichts Sensationelles, sondern vielmehr das Gewöhnliche mit Hingabe zu tun. Ihre Aufgabe ist es, mit Kraft, Liebe und Besonnenheit Zeugnis von ihrem Glauben, von Jesus Christus zu geben", betonte Heinrich Timmerevers in seiner Predigt. 

Zu den Aufgaben der Diakone gehören unter anderem die Assistenz im Gottesdienst, Taufen, Eheschließungen und Beerdigungen, Erteilen von Religionsunterricht und Katechesen, vor allem aber die Sorge um die Mitglieder der Gemeinde, besonders um Alte und Kranke.

Text und Fotos: Andreas Golinski



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