Einführung der neuen OMI-Patres in Zwickau

am 14. September

Einführung der neuen Oblaten-Patres in ZwickauZwickau, 16.09.2019: Viele Christen der Verantwortungsgemeinschaft (VG) „Region Zwickau“ waren am vergangenen Samstag, 14. September, in die Pfarrkirche Heilige Familie gekommen, um die offizielle Einführung der neuen Oblaten-Patres mitzufeiern. Der Leiter der VG, Dekan Markus Böhme, der zugleich Pfarrer der Pfarrei Heilige Familie und Pfarradministrator der Zwickauer Pfarreien St. Franziskus und St. Johann Nepomuk sowie der Pfarrei Maria Königin des Friedens in Kirchberg ist, hieß P. Piotr Pasko, den Rektor der neuen Kommunität, und seine Mitbrüder P. Wladislaw Poddebniak und P. Tadeusz Wdowczyk herzlich willkommen: „Wir freuen uns, dass ihr da seid, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

(v.l.: P. Wladyslaw Poddebniak OMI, P. Tadeusz Wdowczyk OMI, Dekan Markus Böhme, P. Piotr Pasko OMI; Foto: Markus Böhme)

Zunächst verlas Dekan Böhme das Ernennungsdekret des Bischofs. Darin ist festgelegt, dass die Patres als mitarbeitende Priester in der Verantwortungsgemeinschaft, die aus zehn Pfarreien besteht, tätig sein werden.

Die neuen Patres versprachen danach ihre Bereitschaft, den VG-Leiter in der Sorge um die ihnen anvertrauten Menschen tatkräftig zu unterstützen. Auch Markus Böhme bekundete seinen Willen zur mitbrüderlichen Zusammenarbeit.

In der Predigt ging P. Piotr Pasko auf das Kreuz ein, welches die Oblaten tragen, und erzählte, dass bei der Überreichung des Kreuzes bei den ewigen Gelübden der Provinzial zu ihm gesagt habe: „Auf der einen Seite des Kreuzes hängt Christus, auf der anderen Seite ist dein Platz.“ Mehrfach sprach er davon, dass die Oblaten ihre Aufgabe darin sehen, den Menschen zu dienen.

Vor dem Schlusssegen brachten Vertreter der Gemeinden der VG ihre Grüße und guten Wünsche für den Beginn der Patres in Zwickau zum Ausdruck und überreichten Geschenke, die vor allem regionale Produkte zum Verzehr enthielten.

P. Piotr Pasko outete sich als BVB-FanDass die Patres auch eine Menge Humor haben, zeigte sich nicht nur während der Predigt, sondern ebenso bei den Dankesworten, die P. Wladyslaw Poddebniak sprach. Die Gottesdienstbesucher hatten viele Gelegenheiten zum Schmunzeln.

P. Piotr Pasko OMI (r.) „outete“ sich später als Fan von Borussia Dortmund: Unter der Soutane trägt er ein BVB-T-Shirt.

Nach der Heiligen Messe waren die Patres auf dem Kirchhof von vielen Menschen umringt, und man merkte: sie sind wirklich angekommen.






Zur Sache: Oblaten

Die Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria sind eine päpstlich anerkannte missionarische Ordensgemeinschaft. Der lateinische Name lautet: „Oblati Mariae Immaculatae“ und wird OMI abgekürzt. Oblaten bedeutet übersetzt „darbringen“ oder „weihen“. Ein Oblate ist jemand, der sich einem bestimmten Lebensziel und einer entsprechenden Lebensweise geweiht hat. Gründer der Oblatenmissionare ist der heilige Eugen von Mazenod (1782-1861). In der Ordensregel heißt es: „Die Oblaten sind berufen, Mitarbeiter des Erlösers, Miterlöser der Menschen zu sein.“

In Deutschland gibt es Ordensniederlassungen in Bingen, Burlo, Fulda, Gelsenkirchen, Hünfeld, Jüchen, Kronach, Mainz und Zwickau.

(MB)




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