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Bistum Dresden Meissen
Kloster St. Marienthal mit dem Internationalen Begegnungszentrum
11. August 2020

Ostritz schaut hin

Spätsommerliche Filmnächte vom 28. August bis 25. September

Ostritz. In den letzten, hoffentlich warmen, sommerlichen Tagen vom 28. August bis zum 25. September 2020 veranstaltet das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal zusammen mit den Organisatoren des „Ostritzer Friedensfestes“ ein Sommerkino. Unter dem Titel „Ostritz schaut hin – Spätsommerliche Filmnächte“ laden verschiedene Filme immer montags und freitags die Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken und Austauschen ein.

Zur feierlichen Eröffnung am Freitag, 28. August, um 20:15 Uhr, startet der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“. Der Film stellt Projekte und Initiativen aus der ganzen Welt vor, die Lösungen für dringliche ökologische, wirtschaftliche und politische Probleme anbieten. Zum anschließenden Filmgespräch sind lokale Akteure, wie die Initiatorinnen und Initiatoren von „Sohland lebt“ und der Regionalwährung „Lausitzer“, eingeladen, um ihre Konzepte für ein besseres „Morgen“ vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit wird der im vergangenen Jahr neugestaltete ehemalige Viehhof des Klosters als „Am-Vieh-Theater“ genutzt.

Aber auch andere Orte, wie das Freibad „MEWA“, die Gartensparte „Freundschaft“ oder die Gemeindehäuser der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden sind Schauplatz für Filmvorführungen unterschiedlicher Art.

Die ausgewählten Filme beleuchten den NSU-Komplex aus Sicht der Betroffenen, Ideen des unbewaffneten Widerstandes werden vorgestellt („Every Day Rebellion“), die weltweite Plastikverschmutzung unter die Lupe genommen („Plastic Planet“) und bei einem Frauenabend mit Prosecco und Cocktails über vermeintliche Schönheitsideale und deren Gegenentwurf gesprochen („Embrace“).  Auch an die Kleinsten wird gedacht: mit einer Animation über einen Spatz, der eigentlich ein Storch sein will („Überflieger“).

Am Vorabend des Friedensfestes am Freitag, 25. September, kommen die Filmnächte zu ihrem Ende. Der auf dem Markt gezeigte Film „Für Sama“ portraitiert dokumentarisch die Geschichte einer jungen Familie in Aleppo, die inmitten des Bürgerkriegs zwischen Fluchtgedanken und Heimatliebe hin- und hergerissen ist.

Ein spannendes Rahmenprogramm mit interessanten Referentinnen und Referenten sowie kreativen Austauschrunden komplementieren die Filmvorführungen. Das detaillierte Programm mit den jeweiligen Filmbeschreibungen ist auf www.ostritzer-friedensfest.de zu finden. Die Filme starten immer um 20:15 Uhr.