"Kommt mit zum Licht"

Bischof Heinrich gründete am 6. Januar die Pfarrei Mariä Geburt Aue

Festgottesdienst zur Pfarreineugründung in Aue

Aue, 08.01.2019: Am Hochfest Erscheinung des Herrn feierte Bischof Heinrich Timmerevers mit den Gemeinden im Westerzgebirge einen festlichen Gottesdienst zur Neugründung der Pfarrei Aue. Die weihnachtlich geschmückte Kirche war mit Gläubigen aus den bisherigen Pfarreien Schwarzenberg, Stollberg, Zwönitz und Aue sowie ihren Filialkirchen gut gefüllt. Im Gemeindesaal unter der Kirche war eine Gottesdienstübertragung eingerichtet, sodass auch dort mitgefeiert werden konnte.

Beauftragung der pastoralen Mitarbeiter

Beauftragung der pastoralen Mitarbeiter

In seiner Predigt ging der Bischof auf die Heiligen Drei Könige mit ihrer Sternsuche ein, die womöglich ganz unterschiedlich für die weite Reise gestimmt waren: der eine sicherlich leidenschaftlich und begeistert, der andere vielleicht zögerlich hoffend, der dritte womöglich mit dem Satz „bleiben wir doch lieber hier“ schon von vornherein mutlos. Auch in den Gemeinden des Westerzgebirges gab es im Neugründungsprozess unterschiedliche Stimmen, musste immer wieder um einen gemeinsamen Weg gerungen werden. Mit der Erzählung von der Frau am Jakobsbrunnen im 4. Kapitel des Johannesevangeliums hatte sich die Verantwortungsgemeinschaft allerdings schon vor längerer Zeit einen biblischen „Leitstern“ gegeben. Immer wieder zur Quelle, zu Christus gehen – dieses Anliegen verbindet die Gemeinden und kirchlichen Orte in dieser Region miteinander und stärkt sie auf dem gemeinsamen Weg. Mit dem Hinweis auf den im Kirchenschiff hell leuchtenden Herrnhuter Stern verband Bischof Timmerevers denn auch die Ermutigung, als Christen so zu leben, dass eine Einladung von uns ausgeht: Kommt mit zum Licht, kommt mit zur Quelle, die für alle Menschen da sind.

Anschnitt der Torte




Nach dem Gottesdienst ging es im beheizten Festzelt bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gesellig weiter. Dem Bischof fiel die Aufgabe zu, die Torte mit dem Bild der Pfarrkirche der neuen Pfarrei Mariä Geburt Aue anzuschneiden (Foto rechts).

Grußworte von Kommunalvertretern und dem evangelischen Superintendenten brachten das gute, gewachsene Miteinander und die vielfältigen Formen der persönlichen Zusammenarbeit zum Ausdruck.

im Festzelt

Fotos + Text: Matthias Mader



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