Pilgern im Altenburger Land: auf dem Weg zur Pfarreineugründung

Auf dem Lutherweg von Altenburg über Poschwitz, Remsa nach Windischleuba

Die Pilgergruppe vor dem Poschwitzer Schloss. Foto: Gumprecht

Die Pilgergruppe vor dem Poschwitzer Schloss. Foto: Gumprecht

Altenburg, 15.05.2019: An der 1. Pilgeretappe am 5. Mai nahmen 14 Christen aus der neu zu gründenden Pfarrei Altenburg teil. Zum Thema „Unsere Patronate weisen den Weg“ werden in diesem Sommer insgesamt sechs Pilgertouren durchgeführt. Die einzelnen Patronate unserer katholischen Kirchen geben uns die Schwerpunkte vor wie wir als katholische Christen der 5 Gemeinden mehr zusammenwachsen können.

Die positiven Erfahrungen des Pilgerns im letzten Jahr haben uns ermutigt, auch für 2019 in etwas anderer Form das Pilgern anzubieten. Das Pilgern beginnt jeweils mit der Sonntagsmesse in einem katholischen Gottesdienstort und endet auch wieder dort. Unterwegs wird in einer Dorfkirche Halt gemacht und in einer Andacht das entsprechende Patronat auf unsere Situation angewendet.

Zur Heiligen Messe am 5. Mai in Altenburg wurden wir Pilger begrüßt und mit einem Pilgersegen ausgesandt. Anschließend führte unsere Route auf dem Lutherweg über Poschwitz, Remsa nach Windischleuba. Dort hielten wir in der Nikolauskirche eine Andacht zum Thema „Erscheinung des Herrn“, dem Patronat der Pfarrkirche Altenburgs. Dieses Patronat erinnert uns daran, dass wir immer wieder aus unseren Begrenzungen und Denkmauern ausbrechen müssen und uns nicht selbstzufrieden abschotten dürfen, denn auch die Fremden aus dem Morgenland erkannten in Jesus den Messias.

Auf dem Rückweg nach Altenburg gaben wir für die Schweigezeit Fragen mit auf den Weg, die unser konkretes Einbringen in die neue Pfarrei zum Inhalt hatten. Zum Abschluss versammelten wir uns nach 14 km Fußmarsch in der Taufkapelle der Altenburger Pfarrkirche, um unseren Pilgerweg mit einer Feedbackrunde und einem Dankgebet zu beenden.

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Wer es sich einrichten kann, wird bei den nächsten Malen wieder dabei sein. Auch viele andere, die diesmal verhindert waren, haben ihr Interesse bekundet. Wir waren dankbar und sehr zufrieden über den ersten gelungenen Pilgerweg. Mit Freude und Zuversicht blicken wir schon auf Sonntag, den 2. Juni, wenn wir mit der Heiligen Messe um 8.30 Uhr in der Meuselwitzer St. Elisabeth-Kirche starten.

Text/Fotos: Roswitha und Andreas Gumprecht



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