Schwester Brigitte Wahl als Generalassistentin der Goppelner Nazarethschwestern berufen

Sie folgt auf Generaloberin Schwester Maria Daniela Mix (77)

Wird neue Generalassistentin im Kloster Goppeln: Schwester Brigitte Wahl.

Wird neue Generalassistentin im Kloster Goppeln: Schwester Brigitte Wahl.

Goppeln/Dresden, 10.05.2019 (KPI): Schwester Brigitte Wahl (63) wird neue Generalassistentin der Nazarethschwestern vom Heiligen Franziskus. Sie leitet damit ab dem 3. Oktober 2019 die Geschicke des Klosters in Goppeln am südlichen Stadtrand vom Dresden, dem derzeit 31 Ordensfrauen angehören. Sie tritt in dieser Funktion die Nachfolge von Schwester Maria Daniela Mix (77) an, die den Nazarethschwestern seit Juli 2013 als Generaloberin vorstand.

Schwester Brigitte gehört zur Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von Sießen und ist in Dresden keine Unbekannte: bereits von Sommer 2011 bis Ende 2015 war sie viereinhalb Jahre im Bistum tätig. Damals war sie mit Aufgaben in der Berufungspastoral und Erwachsenenkatechese beschäftigt. Im Auftrag ihres Ordens war sie anschließend in Bad Mergentheim in der Kur- und Rehaklinik-Seelsorge tätig und hier für sieben Kliniken zuständig. Ihre Aufgabe war dabei vernetzt mit dem sogenannten "Stadtkloster", einem Geistlichen Zentrum, das die Franziskanerinnen derzeit in einem ehemaligen Kapuzinerkloster aufbauen.

Bischof Heinrich: "Gefundene Lösung bietet tragfähige Basis für die kommenden Jahre"

In Vorbereitung des Generalkapitels der Nazarethschwestern zur Wahl einer neuen Generaloberin fand im Frühjahr dieses Jahres eine vom Kirchenrecht und von den Statuten der Kongregation vorgesehene Visitation statt. Diesen regelmäßigen Besuchstermin führte Bischof Heinrich Timmerevers gemeinsam mit Schwester Hildegard Jansing von den Tutzinger Missionsbenediktinerinnen durch. Dabei wurde auch sondiert, welche Schwester der Generaloberin Schwester Daniela im Amt nachfolgen könnte. Im Ergebnis gab es das Votum, die zukünftige Oberin möge aus einer anderen Ordensgemeinschaft berufen werden. In einem außerordentlichen Generalkapitel Ende März haben die Schwestern in geheimer Abstimmung mit klarer Mehrheit den Bischof beauftragt, nach einer geeigneten Kandidatin aus einer anderen Ordensgemeinschaft zu suchen.

Generaloberin Schwester Daniela Mix von den Nazarethschwestern in Goppeln.

Generaloberin Schwester Daniela Mix von den Nazarethschwestern in Goppeln.

Bischof Heinrich Timmerevers: „Die Leitung des Konvents der Nazarethschwestern liegt bei Schwester Brigitte Wahl in besten Händen. Ich danke ihr für ihre Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen. Der langjährigen Oberin Schwester Daniela Mix danke ich von Herzen für ihr gutes, verantwortungsvolles Wirken und sage ihr heute schon ein herzliches Vergelt’s Gott. Die gefundene Lösung bietet nun eine tragfähige Basis für die kommenden Jahre.“

Schwester Brigitte wird am 3. Oktober ihr neues Amt antreten. Weil Sie in diese Aufgabe berufen wird, trägt sie den Titel Generalassistentin, mit allen Rechten und Pflichten einer Generaloberin. Bis zu ihrer Einführung bleibt die Generaloberin Schwester Daniela im Amt.

Wissenswertes zu den Nazarethschwestern in Goppeln

Die Goppelner Ordensfrauen leiten eine altengerechte Seniorenwohnanlage mit 22 Wohnungen, führen ein Gästehaus, engagieren sich in der Krankenhausseelsorge und im Gebetsapostolat. Die langjährige Trägerschaft ihres Altenheims St. Clara auf dem Gelände des Klosters hatten sie bereits zu Jahresbeginn an den Diözesancaritasverband des Bistums Dresden-Meißen übergeben.

Die Gemeinschaft der Nazarethschwestern vom heiligen Franziskus wurde von Mutter Maria Augustina (1887-1945) im Jahr 1923 gegründet und 1928 kirchenrechtlich anerkannt. Die Schwesterngemeinschaft ist als Kongregation diözesanen Rechts unmittelbar dem Bischof von Dresden-Meißen anvertraut. Nach einer angemessenen Vorbereitungszeit legen die Schwestern die Gelübde der Armut, Keuschheit und des Gehorsams ab. Besonderes Anliegen der Gemeinschaft ist die Verbindung von Gebet und Dienst am Nächsten. Zum festen Tagesablauf gehören die tägliche Feier der heiligen Messe und Zeiten für gemeinsames und persönliches Gebet. Mit seinen derzeit 31 Ordensschwestern gehört das Kloster zu den größten Frauenklöstern in den östlichen Bundesländern.

MB

Die Nazarethschwestern beim Gruppenfoto zum Herz-Jesu-Freitag 2018. Foto: Nazarethschwestern

Die Nazarethschwestern beim Gruppenfoto zum Herz-Jesu-Freitag 2018. Foto: Nazarethschwestern

www.nazarethschwestern.de



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