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Bistum Dresden Meissen
Abteilungschor mit Corona-Abstand. © Elisabeth Meuser
14. Mai 2020

Verabschiedung in neue Lebensabschnitte

Dank und gute Wünsche für Matthias Mader und Ulrike Wicklein

Dresden. Nach vielen Jahren im Dienst des Bistums Dresden-Meißen wurden heute Mittag Matthias Mader und Ulrike Wicklein aus ihrem Dienst im Bischöflichen Ordinariat verabschiedet. Für beide beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Ulrike Wicklein wechselt in den Schuldienst, wird aber voraussichtlich in Sachsen bleiben, während Matthias Mader zusammen mit seiner Frau ins Allgäu zieht und in Kaufbeuren als Krankenhausseelsorger arbeiten wird.

Es war eine Verabschiedung unter Corona-Bedingungen: mit dem nötigen Abstand und der entsprechend der Saalgröße begrenzten Gästezahl, so dass viele Kolleginnen und Kollegen leider nicht dabei sein konnten.

Dr. Christian März, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Pastoral und Verkündigung, nannte die beiden zu Verabschiedenden „sehr markante Persönlichkeiten“. In ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt seien „die Charismen im Miteinander zum Klingen gekommen“.

Matthias Mader, Diplom-Theologe und -Sozialarbeiter, war seit 1996 im Dienst des Bistums, davon 18 Jahre lang als Krankenhausseelsorger im St.-Marien-Krankenhaus Dresden und währenddessen auch vier Jahre lang Seelsorger auf der Palliativstation des St. Joseph-Stifts. Seit August 2014 arbeitete er als Referent für Kirchenentwicklung – vor allem in der Beratung der Verantwortungsgemeinschaften während des Erkundungsprozesses – und als Ansprechpartner für die Krankenhausseelsorger. Er sei „auch als Berater immer Seelsorger geblieben und hat die Beratungsprozesse durch Beziehung gestaltet, aber niemals manipulativ“, hob März hervor. – Für seinen neuen Lebensabschnitt im Allgäu gaben ihm die Kolleginnen und Kollegen aus der Hauptabteilung nach einer entsprechenden „Prüfung“ ein „Jodel-Diplom“ mit.

Ulrike Wicklein arbeitete – nach ihrem Magisterstudium der Neueren und Neuesten Geschichte mit den Nebenfächern Katholische Theologie und Musikwissenschaft – seit 2012 für das Bistum. Hier war sie zunächst als Referentin in der Jugendseelsorge tätig, dann als Projektreferentin für die Vorbereitung des 100. Deutschen Katholikentages, der im Jahr 2016 in Leipzig stattfand, und anschließend als Referentin für Erwachsenen- und Gemeindepastoral. In all ihren Arbeitsbereichen brachte sie ihre Kreativität ein. Sie habe vieles mit „Warum?“ hinterfragt und dadurch einen Prozess des Umdenkens eingeleitet, der die Kompetenzen und die Taufberufung der auszubildenden Ehrenamtlichen ernstnehme und fördere, so Christian März.

Ulrike Wicklein verabschiedete sich mit einem musikalischen Beitrag: "Was mir so nebenbei bei der Arbeit aufgefallen ist und Tipps zum Überleben". Und sie empfahl: "Vergesst nicht das gemeinsame Frust-Weglachen!"

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