"Wie kann Versöhnung gelingen?"

Bischof Heinrich Timmerevers diskutiert mit Gästen über wichtiges christliches Leitmotiv

Dresden, 30.11.2018 Auf Einladung der Katholischen Akademie der Bistums Dresden-Meißen zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Täter und Komplizen" kam am gestrigen Abend Bischof Heinrich Timmerevers im Haus der Kathedrale mit Gästen ins Gespräch zum Thema "Optionen der Versöhnung". Gemeinsam mit Angelika Lang, Seelsorgerin der JVA Dresden, Dr. med. Barbara Schubert, Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin am St. Joseph-Stift Dresden und Dr. Thomas  Arnold, Direktor der Katholischen Akademie, diskutierte Heinrich Timmerevers darüber, wie echte Versöhnung in schwierigen Situationen des Lebens gelingen kann. Die PodiumsteilnehmerInnen berichteten von ihren Erfahrungen etwa mit verurteilten Verbrechern aber auch mit Menschen am Ende ihres Lebens, denen ihre Schuld bewußt wird. "Wichtig ist immer, dass Schuld klar benannt und nichts vertuscht wird. Erst dann ist Versöhnung möglich." erklärte Bischof Timmerevers auch im Hinblick auf Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. "Eine Garantie für gelingende Versöhnung gibt es nicht. Trotzdem ist es wichtig, dafür Räume zu schaffen." An der Diskussion beteiligten sich auch Besucher der Veranstaltung.

Bericht und Fotos: Andreas Golinski



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