„Wir sind auf Sendung“

Tag der VG Dresden-Südwest zum Weltmissionssonntag

Gespräch mit dem Steyler Missionar Pater Peter Claver Narh. Fotos: Markus Ulbricht

Gespräch mit dem Steyler Missionar Pater Peter Claver Narh. Fotos: Markus Ulbricht

Dresden, 30.10.2018: Zum Weltmissionssonntag am 28. Oktober haben sich etwa 400 Gäste aller Altersgruppen der Verantwortungsgemeinschaft Dresden-Südwest auf den Weg nach St. Petrus in Dresden-Strehlen gemacht. Dort fand der erste VG-Missionstag dieser Art statt. Bei der Festmesse in der übervollen Kirche konnten wir Gott begegnen und die Gemeinschaft besonders deutlich erleben. Mit Klavier, Gitarre, Geige, Klarinette, Saxophon, Posaune und Cajon gab die für diesen Tag zusammengestellte VG-Jugendband dem Gottesdienst einen flotten musikalischen Rahmen.

Während die Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sich jeweils bei ihrer Kinderkirche mit dem Thema des Tages beschäftigten, hörte die versammelte Gemeinde in der Kirche die Texte unseres biblisch-begründeten Auftrages und die Predigt von Pater Sławomir Rakus SVD, in der er als leitender Pfarrer der VG nachdenkliche und ermutigende Worte für die Gemeinden hatte. Gemeinsam mit ihm haben auch P. Sylwester Wydra SVD (Pfarrer für Dresden-Cotta), P. Roman Pechacek SVD (Kaplan für Dresden-Plauen), P. Horst Petry SVD (Seniorenpriester), P. Michael Beschorner SJ (Seelsorger der KSG Dresden) und Diakon Daniel Frank diese heilige Messe mitgefeiert. Mit den Gästen der Steyler Missionare, P. Peter Claver Narh SVD aus Ghana, und zwei Mitbrüder aus Kenia und Papua-Neuguinea, wurde auch Weltkirche an diesem Tag sichtbar und spürbar.

Feier der Heiligen Messe zum Beginn des Tages.

Feier der Heiligen Messe zum Beginn des Tages.

Nach diesem gelungenen Auftakt gab es ein vielfältiges Programm mit Erfahrungsberichten und Werkstätten zu den verschiedensten Themen. Besonderes Interesse fand das Gespräch mit den Gästen aus Ghana, Kenia und Papua-Neuguinea. Viele Gemeindemitglieder nutzten die Gelegenheit auch für Gespräche und Begegnungen untereinander. Manch einer schaute sich bei den Infowänden um, auf denen man die Partnergemeinden und einen Teil der kirchlichen Orte kennenlernen konnte. Die Jugend der Gemeinden boten Cocktails an ihrer Bar an. Während die Kinder viel Freude beim Basteln zu den Themen „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ hatten, probierte sich die Vorjugend beim Musizieren mit etwas anderen Musikinstrumenten oder Tanzen aus. Eine Gruppe war an diesem Tag als Reporter unterwegs und erstellte eine kleine Radiosendung. Suppen und Salate, die von den Mitgliedern der verschiedenen Gemeinden zubereitet und mitgebracht wurden, sorgten für das leibliche Wohl. Das Gemeindezentrum pulsierte bei dieser großen Zahl an Menschen. Es war Dankbarkeit, Freude und Gemeinschaft zu spüren und zu erleben.

Eine feierliche Andacht, die vom Projektchor - bestehend aus Sängerinnen und Sängern der Gemeindechöre - gestaltet wurde, bildete den geistlichen Abschluss. Diakon Daniel Frank bündelte die Erfahrungen des Tages noch einmal und fasste das Erlebte in den Worten zusammen: "Jesus sagt uns das auch heute: Ihr seid das Salz der Erde. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr nicht gehört werdet. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr versandet. Ihr seid das Salz der Erde. Ihr habt Würze in euch." Als Erinnerung an diesen Tag und an diesen Auftrag bekam jeder noch einen kleinen Salzstreuer mit nach Hause.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Tages kamen intensiv miteinander ins Gespräch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Tages kamen intensiv miteinander ins Gespräch.

Bei Kaffee und Kuchen klang der Tag aus. Einige Interessierte genossen dafür den Kaffee mal ganz anders. Eritreische Frauen hielten eine Kaffeezeremonie, wie sie bei ihnen zu Hause üblich ist. Coffee to stay – wie Missio diese Zeremonie in den Materialien zum Weltmissionssonntag beschreibt. Der Geruch des gerösteten Kaffees zog auch noch am nächsten Morgen durch das Gemeindezentrum.

Es war ein gelungener und hoffnungsvoller Tag für die VG, an dem das Miteinander erlebbar war, was viele schon länger vermisst haben. Eines klingt in den Rückmeldungen immer wieder durch: es war so bereichernd, dass eine Wiederholung gewünscht wird. Bis dahin jedoch, sind wir auf Sendung.

Ein herzliches Vergelt’s Gott all diejenigen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben!

Ein Beitrag von Carolin Ruoff (Missionarische Ideenwerkstatt der VG Dresden-Südwest)



RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz