Prälat Weisbender verstorben


Dresden, 14.2.2001 (KPI) Am 13. Februar 2001 ist in Dresden Prälat Hermann Joseph Weisbender verstorben. Er war Domkapitular und führte den päpstlichen Titel Apostolischer Pronotar.

Weisbender wurde 1922 in Köln geboren und 1952 in Rom zum Priester geweiht. Im Bistum Dresden-Meißen hat er in verschiedenen Positionen gewirkt. Er begann als Kaplan und Pfarrer in Chemnitz. 1964 wurde er Direktor der Diözesancaritas. Ab 1973 war er Geistlicher Geschäftsführer und Cheflektor des St. Benno-Verlages Leipzig. 1983 berief ihn Bischof Gerhard Schaffran als seinen Generalvikar nach Dresden. 1987, nach der Emeritierung des Bischofs, wählte ihn das Domkapitel zum Administrator des Bistums. Ab 1988 war er zehn Jahre lang bis zum Eintritt in seinen Ruhestand Pfarrer in Dresden-Pillnitz.

Weisbenders innerste Berufung war, ein Mann der Caritas, der Nächstenliebe, zu sein. Er nahm die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten an und gab vielen, die am Rande der Gesellschaft standen, Mut, Vertrauen und Hilfe zu einem Neuanfang. Er konnte sich in Leid und Schmerz anderer einfühlen, hatte er doch selbst an schwerer Krankheit zu tragen. Trotzdem behielt er bis zuletzt einen offenen Blick und ein offenes Ohr für andere.

Das Requiem für den Verstorbenen findet am Montag, dem 19. Februar, um 10 Uhr in der Kathedrale Dresden statt. Die Beisetzung erfolgt anschließend um 12 Uhr auf dem Alten Katholischen Friedhof in der Dresdner Friedrichstraße.



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