Grande-Preis der AGJM

Der Musikpreis der AGJM für Komposition und Engagement

Grande-Preis 2018

Zum dritten Mal nach 2006 und 2010 verlieh die Arbeitsgemeinschaft Junge Musik (AGJM) im Bistum Dresden-Meißen den Musikpreis für Komposition und Engagement „Grande-Preis“. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Bistumswallfahrt in Wechselburg am 16. September. Ausgezeichnet werden zwei Lieder und ein modernes Liederbuch.

Bestes Lied in der Kategorie Nachwuchs/U25 wurde das sorbische Lied „Hladaj do pĹ™irody“. Text und Musik stammen von dem 19jährigen Jòzef Donat.

Aus der Begründung der Jury: Das Lied überzeugte durch eine erhabene und schöne Melodie. Das Glaubenszeugnis bzw. Glaubensbekenntnis wird durch eine psalmenhafte hymnische Ausstrahlung deutlich.

Das Lied „Herr, Du bist heilig“ wurde von der Jury zum besten Gemeindelied gekürt, Komponist und Autor ist Alois Grund.

Aus der Begründung der Jury: Der Liedtext ist liturgisch gut verwendbar. Rhythmus, eine klar erkennbare melodische Führung und Paraphrasen zeichnen die Komposition aus. Die Melodie geht ins Ohr, verleitet sofort zum Mitsingen von Refrain und Strophe. Das Lied hat alle Zutaten eines Ohrwurmes.

In der Kategorie Projekte, für besonderes Engagement oder außergewöhnliche Verdienste wurde das erweiterbare Liederbuch „Liederwald“ des Musikers und Verlegers Dominic Sonntag gewürdigt.

Aus der Begründung der Jury: Der Liederwald trifft den Bedarf der Gemeinden. Die Liedersammlung setzt einen deutlichen flächendeckenden Impuls für das neue geistliche Lied (NGL) in den Gemeinden. Der Liederwald wird aktiv genutzt. Das offene durchdachte Konzept ist handwerklich solide umgesetzt. Zudem sorgt die Sammlung für eine korrekte Lösung der Abdruckrechte in den Gemeinden.

Die Jury des Wettbewerbes

Die Beurteilung und Wertung erfolgte durch eine Jury. Diese bestand aus dem Preisträger 2010 für Komposition, Jürgen Triebert, dem ehemaligen Referenten für Popularmusik, Wolfram Mager und für die AGJM aus dem Komponisten Martin S. Müller und Lukas Grützmacher.

Für den Wettbewerb um den Musikpreis Grande-Preis gingen insgesamt 17 begründete Vorschläge termingerecht ein. Darunter überwogen Einzellieder. Es gab aber auch den Vorschlag, ein komplettes Musical auszuzeichnen. Allein dessen Partitur umfasst 133 A4-Seiten.

 

Die Kategorien

1. Nachwuchspreis Jugend/u25-Preis  – Komposition und Text eines Liedes / Chorstückes

2. Komposition und Text eines Gemeindeliedes

3. Komposition und Text eines Solo-Liedes oder Chorwerkes oder Instrumentalwerkes

4. Projekte, besonderes Engagement oder außergewöhnliche Verdienste

Mit der Einsendung erklären die Einreichenden, dass sie eigenständige Urheber des eingereichten Werkes sind und keine Rechte Dritter bestehen. Mit der Einsendung erklären sich die Einreichenden einverstanden, dass ihr Name und ihre Komposition

im Rahmen der Preisverleihung und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aufgeführt werden und sie mit den Teilnahmebedingungen einverstanden sind. Bitte informieren Sie eigenständig Personen, die von Ihnen vorgeschlagen werden.

 

Die Jury

Die Beurteilung und Wertung erfolgt durch eine Jury. Diese besteht 2018 aus zwei Vertretern der AGJM, dem Referenten für Kirchenmusik im Bistum, Johannes Trümpler, dem Preisträger 2010 für Komposition, Jürgen Triebert, und dem ehemaligen Referenten für Popularmusik, Wolfram Mager.

 

Die Stifter

Die Arbeitsgemeinschaft Junge Musik (AGJM) ist der Zusammenschluss verschiedener Musiker, Bands, Scholen und Chöre, die sich im Bereich des Bistums Dresden-Meißen mit zeitgemäßer und populärer Musik für Verkündigung, Gottesdienst und Gemeindeleben befassen. Die Mitglieder organisieren den Austausch unter den Musikern und sorgen für Workshops, Konzerte und Bildungsangebote. Engagierte Techniker kümmern sich um Sound und Aufnahmen.

Die Kriterien 2018

Mögliche Preisträger müssen geografisch im Bistum Dresden-Meißen engagiert sein, leben oder gelebt haben. Dabei versteht sich der Preis jedoch als ökumenisch offen. Es können mehrere Preise vergeben werden. Ebenso kann eine Vergabe

entfallen, wenn keine preiswürdigen Werke, Projekte oder Personen vorgeschlagen wurden.

Musik:

Die Musikstilistik soll sich an zeitgemäßen Musikstilen orientieren, unabhängig ob klassische oder populäre Stilmittel genutzt werden.

Text:

Die Sprache des Liedtextes soll authentisch und zeitgemäß sein. Dies kann sowohl eine Neuinterpretation bzw. Nachdichtung eines alten biblischen Textes sein (wie etwa ein Messtext oder ein Psalm) oder eine neue eigenständige Textschöpfung des Autors.

In letzterem Fall sollten hier Themen des Glaubens, der christlichen Gemeinschaft und Erfahrung oder aus dem Spannungsfeld Christ und Welt inklusive aktueller Zeitbezüge im Vordergrund stehen. In diesem Sinne soll der Text ein geistlicher Text sein.

Wortreichtum, Poesie und bildreiche Sprache sind bei der Beurteilung wichtige positive Kriterien. Ebenso wichtig ist eine Originalität, abseits von „frommen“ oder „kirchlichen“ Phrasen. Eine liturgische Einordnung des Textes ist nicht zwingend gefordert.

Für Kategorie 1.:

Die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Bereich Kirchenmusik ist seit 1991 ein besonderes Anliegen

des ehrenamtlichen Engagements der AGJM in Kooperation mit der Jugendseelsorge im Bistum Dresden-Meißen. In dieser Kategorie

wird das kreative Schaffen junger Menschen gewürdigt.

Für Kategorie 2.:

Das Lied sollte so gestaltet sein, dass es gut von einer Gemeinde gesungen oder nachvollzogen werden kann.

Für Kategorie 3.:

Das Chorstück, Solo-Lied oder Werk sollte mit vertretbarem Aufwand bzw. mit gängigen Mitteln der Gemeindepraxis

nachzusingen oder zu musizieren sein.

Für Kategorie 4.:

Ausgezeichnet werden kann ein besonderes Engagement im Bereich der Kirchenmusik eine Einzelperson, eine Gruppe mehrerer Personen oder ein Projekt. Entscheidende Kriterien

sind das gemeindeübergreifende Engagement, ökumenische Offenheit, das Beschreiten auch neuer musikalischer Wege und die Zukunftsorientierung. Zudem kann der Preis auch für ein Lebenswerk

verliehen werden.

 

Über den Preis

Ausgelobt wurde der „Grand e Prix“ durch die Arbeitsgemeinschaft Junge Musik im Bistum Dresden-Meißen (AGJM). Mit dem Preis gewürdigt werden außergewöhnliches Engagement und herausragende Kompositionen im Bereich der populären Kirchenmusik im Bistum Dresden-Meißen.

Der Preis besteht aus einer 20 cm großen Holzskulptur. Diese symbolisiert einen sakralen Raum mit einer Triangel. Die Skulptur wurde von Veronika Paul entworfen und von Johannes Paul in Mahagoni umgesetzt. Der Preis ist nicht dotiert, eine besondere Förderung ist darüber hinaus möglich. Erstmals wurde der Preis 2006 zum Festwochenende „50 Jahre Bandmusik“ im Bistum verliehen. Die zweite Ehrung fand 2010 zum 25-jährigen Bestehen der AGJM statt.

Der „Grande-Preis“ nimmt Bezug auf Prälat Dieter Grande, der maßgeblich seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts populäre Musik für Liturgie und Pastorale im Bistum entwickelte und etablierte. Gleichzeitig zielt das Wortspiel auf populäre Wettbewerbe. In Anlehnung an die bisherigen Verleihungen und im Gedenken an den im Jahr 2016 verstorbenen Prälaten Grande wurde der Name im Jahr 2018 von „Grand e Prix“ zu „Grande-Preis“ geändert.

 

Grand e Prix 2010

Im Rahmen der Festmatinee "20 Jahre AGJM" fand am 31. Oktober 2010 die Preisverleihung des Grand e Prix im Winfriedhaus Schmiedeberg  statt.

Die Jury hatte am 18. September 2010 getagt und sich für die Prämierung einer Komposition und eines herausragenden Musikprojektes entschieden. 

Preisträger in der Kategorie Musikalisches Projekt

Trägerkreis um Andreas Bayer von "Crimmitschau gospelt 2009"

Preisträger in der Kategorie Komposition

Jürgen Triebert, Großenhain für Text und Musik des Liedes

"So lang der Mond am hohen Himmel steht"

 Gruppenbild der Preisträger

  

Ausschreibung  Grand e Prix 2010

Zum zweiten Mal nach 2006 lobte die AGJM den Preis für Popularmusik in der Kirche im Bistum Dresden-Meißen aus. Vorschläge in den zwei Kategorien konnten bis zum 20. Mai 2010 formlos mit einer kurzen Begründung eingereicht werden. Die Preisverleihung war ursprünglich im Rahmen des Bistumsjugendtages am 18. September 2010 im Kloster Wechselburg vorgesehen, wurde jedoch im Rahmen der Festmatinee im Anschluss an das Bandtreffen verschoben.

Die Jury tagte am 18. September 2010 im Kanzleihaus in Dresden.  Die Bewertung der vorgeschlagenen Lieder und Projekte verlief fundiert und engagiert. Folgende Personen gehörten der Jury an:

  • Prälat Dieter Grande, Dresden
  • Kantorin Bernadette Schmidt, Schirgiswalde
  • Domorganist Thomas Lennartz, Dresden
  • Kantor Martin S. Müller, Leipzig
  • Lukas Grützmacher, Dresden für die AGJM
  • Moderation: Markus Guffler (ohne Stimmrecht) 

 Mehr Bilder von der Festmatinee und der Verleihung gibt es unter Archiv - Geschichte - 2010

 

Über den Preis "Grand e Prix" 

 

Der Grand e Prix ist der Förderpreis der Arbeitsgemeinschaft Junge Musik. Ausgezeichnet wird herausragendes Engagement und musikalische Umsetzungen wie Kompositionen oder Projekte. Der Grand e Prix ist nicht dotiert. Er symbolisiert einen Kirche in Verbindung mit einer Triangel. 

Die Wortspielerei im Namen des Preises hängt logischerweise mit dem "Vater der Bandmusik" im Bistum Dresden-Meißen, Prälat Dieter Grande, zusammen.

1. Kategorie: Komposition/Text
Kriterien sind die liturgische Verträglichkeit, gelungenes Miteinander von Musik und Text, Nachspielbarkeit und Originalität. Mögliche Preisträger müssen geografisch im Bistum Dresden-Meißen engagiert sein, leben oder gelebt haben.

2. Kategorie: Projekte und außergewöhnliche Verdienste von Musikern
Preisträger können Personen werden,

- die sich im Bereich des Bistum Dresden-Meißen für Popularmusik in der Kirche engagieren oder
- herausragende kirchenmusikalische Projekte /Musical, Oratorien etc. schufen

 Musikpreis

 

Grand e Prix 2006

 

Im Jahr 2006 waren es fünfzig Jahre, dass sich im Bistum die ersten Musiker zusammenfanden, um mit populären musikalischen Mitteln das Kirchenleben zu bereichern. Das war ein Grund zum gemeinsamen Feiern, Erinnern und Musizieren. Beim Festwochende wurde erstmalig der Grand e - Prix der AGJM vergeben.
Dieser Preis wird in zwei Kategorien vergeben. Die Preise erhielten der Leipziger Kantor Kurt Glaßl für sein Lebenswerk und Martin S. Müller für die Komposition "Du bist gut zu mir!"

   Grande und Glaßl   Müller und Erbrich

Das Bild zeigt Monsignore Dieter Grande im Gespräch mit dem Preisträger 2006 Kurt Glaßl aus Leipzig. Dieser erhielt den Preis für sein lebenslanges Wirken als Komponist, Musiker und Kantor. Den Preis für ein musikalische Projekt oder eine Komposition nahm im Jahr 2006 der Komponist Martin S. Müller aus Freiberg in Empfang. Das Jubiläum wurde durch Guido Erbrich moderiert.


Doppel-CD zum Jubiläum

Anlässlich der Festveranstaltung stellte die AGJM eine Doppel-CD aus historischen Aufnahmen der Bandarbeit aus den Jahren 1956 bis 2006 zusammen. CD 1 dokumentiert die Arbeit bis 1990. CD 2 bietet Auszüge aus der Arbeit der AGJM. Darunter sind Mitschnitte von Bandtreffen, Choraufnahmen von der Gospelprojekte und der Singewochen, sowie Teile des Gregorianic Sound Projektes.

 



RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz