»  WMS-Gast im Bistum Dresden-Meißen

    9. - 16. Oktober 2019

nishi NO Indien


Mission in Nordostindien

Die Beispielregion des Weltmissionssonntags am 27. Oktober 2019 zeichnet ein ganz anderes Bild Indiens als bekannt. Mehr als 200 indigene Völker leben hier, die im Aussehen und ihren kulturellen Praktiken eher an Chinesen, Mongolen oder Burmesen erinnern.

Der nordöstlichste Zipfel Indiens, „Seven Sisters“ genannt, umfasst sieben Bundesstaaten. In Deutschland ist die Region vor allem wegen des guten Tees bekannt, der in den Teegärten von Assam angebaut wird. Weniger bekannt ist Nordostindien für seine lebendige, missionarische Kirche, die seit ihren Anfängen vom Engagement der Laien lebt.

Der Anteil der christlichen Bevölkerung in den nordindischen Bundesstaaten bewegt sich zwischen rund 90 Prozent in Nagaland und einer kleinen Minderheit von vier Prozent in Assam. Die Christen gehören mehrheitlich den indigenen Völkern an.

missio Sr. Christine NO IndienUnser Gast wird Schwester wird Sr. Christine Mynsong sein. Sie gehört zu den Missionary
Sisters of Mary Help of Christians
(MSMHC), der ersten einheimischen Kongregation in Nordost Indien gegründet speziell für die soziale, pastorale und missionarische Arbeit unter den indigenen Völkern im Nordosten Indiens. Sr. Christine ist Assistant General of the Congregation. Ihre Themen:Evangelisierung / Touring Sisters / indigene Kultur (Khasi), Matriarchat

Die MSMHC-Schwestern arbeiten als Touring Sisters, d.h. sie leben für ein bis zwei Wochen in einem Dorf und leisten ganzheitliche Hilfe und unterrichten Katechese. Sie arbeiten auch in den verschiedenen kirchlichen Einrichtungen im Bereich Erziehung, Gesundheit und Menschen mit Behinderungen. Sr. Christine Mynsong gehört zur Volksgruppe der Khasi (einer von mehreren Volksgruppen in Nordostindien, die im Matriarchat leben).

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Sr. Christine wird vom 9. - 16. Oktober 2019 in unserem Bistum sein. Wer Interesse an einem Besuch für eine Veranstaltung hat, kann sich an Ulrich Clausen, Breich Kontakte zur Weltkirche, Bischöfliche Hilfswerke, und missio-Diözesanstelle, Bischöfliches Ordinariat, K.-Kollwitz-Ufer 84, 01309 Dresden, Tel.: 0351/3364705, ulrich.clausen@ordinariat-dresden.de.

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„Touring Sisters“ und Teeplantagen

Wer die „Seven Sisters" besucht, trifft auf Ordensfrauen, die als sogenannte „Touring Sisters“ in die entlegenen Bergdörfer gehen und das einfache Leben der Menschen teilen. Jugendliche, die im Glauben die Kraft finden, aus dem Teufelskreis der Schuldknechtschaft auszubrechen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Junge Adivasi, die als Barfußanwälte ihrer Gemeinschaft helfen, gegen den Menschenhandel auf den Teeplantagen vorzugehen. Menschen, die sich in einer von vielen Konflikten erschütterten Region, von ganzem Herzen für Frieden und Dialog einsetzen.

Sie alle setzen auf ihre Weise das Leitwort der missio-Aktion aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther um: „Wir sind Botschafter an Christi statt“.

WMS-Plakat 2019
Außerordentlicher Monat der Weltmission

Als die Wahl auf Nordostindien fiel, war noch nicht bekannt, dass Papst Franziskus den Oktober 2019 zum Außerordentlichen Monat der Weltmission » ausrufen und unter das Thema „Getauft und gesandt“ stellen würde. Doch Nordostindien ist wie kaum eine andere Region in Indien geeignet, die Botschaft von Papst Franziskus zu vermitteln.

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