Erleichtert

Ostern

„Da bin ich aber erleichtert“, sagen wir manchmal nach einer Prüfung, einem unangenehmen Gespräch, das dennoch gut verlaufen ist, oder nach einer arbeitsintensiven Woche.

Aber auch heute macht sich bei Christen Erleichterung breit. Der Grund dafür liegt in der Botschaft von Ostern: Jesus ist von den Toten auferstanden.

Freilich geht es dabei nicht nur um ein Ereignis, das vor fast zweitausend Jahren in Jerusalem stattgefunden hat. Ostern hat auch mit mir ganz persönlich etwas zu tun. Ostern hat Konsequenzen für mein Leben.

Wenn ich dieser Osterbotschaft mein Herz öffne, wenn ich ihr Glauben schenke und sie für mich annehme, werde ich die verwandelnde Kraft dieser Botschaft, die meinen Denk- und Erfahrungshorizont weitet, tatsächlich spüren können.

Selbst in schweren Situationen, in denen mein Glaube auf die Probe gestellt wird, in der Erfahrung von Leid und Tod, darf ich mich getragen und gehalten wissen von dem, der für mich gestorben und auferstanden ist.

Seit Ostern ist klar: nicht mehr der Tod hat das letzte Wort, sondern Gott und damit das Leben. Wer dies verinnerlicht, der lebt wirklich als österlicher Mensch, der strahlt Freude aus, weil er eine berechtigte Hoffnung hat.
Und der hat tatsächlich allen Grund, erleichtert durchs Leben zu gehen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Famlien ein gesegnetes Osterfest!


Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau



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