Gewonnen

20. Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr C

Manche Sportler trainieren sehr viel und hart. Ihr Ziel ist es, beim Wettkampf auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Der Hebräerbrief vergleicht auch unser Christsein mit einem sportlichen Wettkampf: „Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der vor uns liegt“ (Hebr 12,1). Damit wird klar: als glaubender Mensch zu leben ist kein Sonntagsspaziergang, sondern hat immer auch etwas mit Anstrengung zu tun, besonders dann, wenn der Glaube angefragt oder auf die Probe gestellt wird.
Dennoch lohnt es sich, nicht vorschnell aufzugeben, selbst wenn es gelegentlich viel Kraft kostet.

Allerdings hat das Bild des Wettkampfes auch seine Grenzen: beim Wettkampf kann immer nur einer gewinnen. Beim Glauben ist das anders. Da hat jeder die Chance, zu gewinnen, nämlich ein Leben, das ganz und gar erfüllt ist von Gottes Liebe und Nähe, bereits hier und heute und nach dieser Erdenzeit in der Ewigkeit bei Gott. Denn zu diesem ewigen Leben lädt er alle Menschen ein.

Anders als beim Wettkampf kämpfen wir nicht gegeneinander, sondern gehen den Weg des Glaubens miteinander. Verlierer gibt es für den, der glaubt, nicht.
Wer glaubt, der hat bereits gewonnen.

Ich wünsche allen Gottes Kraft und seinen Segen!

Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau



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