Ende

Aschermittwoch

In vielen Romanen ist es ganz hinten zu lesen, ebenso bei manchen Filmen: "Ende". Aber auch im Straßenverkehr finden wir hin und wieder dieses Wort: „Ende der Umleitung“, „Ende der Ausbaustrecke“, „Stauende“.
Klar ist: Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.

Heute, am Aschermittwoch, wird unser Blick ebenfalls auf ein Ende gelenkt, und zwar auf das Ende unseres irdischen Lebens. Wir lassen uns mit Asche ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Dazu heißt es: „Bedenke, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!“ Mit anderen Worten: Schau auf dein Ende! Denn vom Leben, wie wir es hier kennen und schätzen, bleibt letztlich nichts übrig.

Das Anliegen des Aschermittwochs ist aber nicht, Ängste zu schüren oder uns die Lebensfreude zu verderben. Wer jedoch seine Sterblichkeit im Blick hat, wird daraus Konsequenzen ziehen, wird bewusster leben.

Und natürlich dürfen wir zugleich der großen Verheißung trauen, die Gott uns durch seinen Sohn Jesus Christus geschenkt hat: Auch in unserem Leben wird es einmal Ostern werden, das Fest, an dem Gott jenseits dieser Welt einen ganz neuen Anfang setzt.

Wer darum weiß und daran glaubt, der darf sich sagen lassen: Ende gut, alles gut.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Aschermittwoch und eine gute Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest!

Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau

 



RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz