Halt

6. Sonntag der Osterzeit - Lesejahr C

Wer Halt braucht, muss sich gelegentlich festhalten: das Kind an der Hand der Mutter, wer die Straßenbahn benutzt, an der Haltestange und ältere Menschen am Rollator.

Auch Jesus ermutigt seine Zeitgenossen damals, aber auch uns heute, sich festzuhalten, und zwar an seinem Wort (vgl. Joh 14,23). Denn sein Wort schenkt Halt, neue Orientierung, Hoffnung und Kraft für unseren Alltag.
Und es eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Es lässt uns tiefer und weiter blicken. Selbst Grenzen spielen für Jesu Wort keine Rolle.

Ich bin der Überzeugung, dass es viel friedlicher und gerechter auf dieser Welt zugehen würde, wenn alle Menschen sich an seinem Wort festhalten und es beherzigen würden.

Deshalb ist es unsere Aufgabe als Christen, durch das eigene Leben anderen zu zeigen, wie wichtig und durch kein menschliches Wort ersetzbar das Wort Jesu für uns ist.

Denn nur dieses gibt uns felsenfesten Halt.

Gott segne Sie und Ihre Familien!

Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau



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