Neues

5. Sonntag der Osterzeit - Lesejahr C

Über neue Dinge freuen wir uns. Kinder präsentieren Gleichaltrigen voller Stolz das neue Spielzeug, Jugendliche das Handy und wer sich ein neues Auto gekauft hat, freut sich ebenso.

Neues hat einen besonderen Reiz, sieht optisch gut aus und funktioniert in der Regel einwandfrei.

Doch wenn es darum geht, im eigenen Leben einiges zu ändern und Neues zu beginnen, tun sich viele sehr schwer damit. Denn das ist immer auch mit dem Loslassen liebgewonnener Gewohnheiten und Verhaltensweisen, mit Ängsten und Unsicherheit verbunden.

Der christliche Glaube ist auf stete Veränderung und Erneuerung angelegt. 
„Seht, ich mache alles neu“ (Offb 21,5a) heißt es im letzten Buch der Bibel.

Damit Gott aber Neues schaffen kann, muss das Bisherige zu Ende gehen. Es ist ja nicht nur ein Abbruch, sondern dahinter steht vielmehr die großartige Verheißung Gottes, unsere Welt in ein neues Zeitalter zu führen.

Wer sein Vertrauen in diesen Gott setzt, der braucht nicht krampfhaft an alten und vertrauten Dingen und Gewohnheiten festzuhalten. Der wird fähig und bereit für das Neue, das Gott bewirken und an dem er uns teilhaben lassen will.

Dazu wünsche ich allen Gottes Segen!


Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau



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