Versprechungen

1. Fastensonntag - Lesejahr C

Wie schnell fallen wir auf manche Versprechungen rein! Und schon hat man dies oder jenes gekauft oder ein Abo abgeschlossen. Erst im Nachhinein und nüchtern betrachtet merken wir, dass diese Entscheidung falsch war.

Auch Jesus werden Versprechungen gemacht. Der Teufel (Sinnbild des Bösen) verspricht ihm Macht und ungeahnten Reichtum (vgl. Lk 4,1-13). Doch Jesus durchschaut seine Absicht und fällt darauf nicht herein. Vielmehr stellt er klar: Gott allein sollen wir die Ehre geben und nur ihn anbeten!

Wenn das die Menschen mehr berücksichtigen würden, würde es mit Sicherheit anders auf der Welt zugehen. Denn dieser Gott ist ein Gott der Liebe, der Barmherzigkeit und des Friedens.

Die Fastenzeit lädt uns ein, uns wieder neu klar zu werden, wem unser Vertrauen gilt: den vielen Verlockungen und Versprechungen, die tagtäglich an uns herangetragen werden, oder Gott, der unserem Leben Richtung und Sinn geben kann?

Gott macht keine leeren Versprechungen. Und die großartige Zukunft, die er uns verheißt, beginnt schon hier heute, wenn wir seinem Wort trauen und danach leben.

Ich wünsche allen eine gesegnete Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest!


Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau

 



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