Vorsorge

18. Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr C

Wer sich anstrengt und für die Zukunft vorsorgt, lebt verantwortungsvoll.

Doch dabei gibt es auch Gefahren. Davon erzählt Jesus in seinem Gleichnis vom reichen Bauern. Dieser plant, aufgrund des großen Ertrages neue und größere Scheunen zu bauen und sich dann zur Ruhe zu setzen. Doch Gott fordert noch in der gleichen Nacht sein Leben zurück (vgl. Lk 12,13-21).

Dieser Mann sieht nur sich selbst. Seinen Egoismus und seine Selbstsicherheit kritisiert Jesus und macht klar, dass der Sinn des Lebens nicht darin besteht, im Überfluss zu schwelgen. Weil das letzte Hemd bekanntlich keine Taschen hat, sollten wir vielmehr himmlische Schätze sammeln.

Dies gelingt überall da, wo wir einen liebenden Blick füreinander haben, wo aus dem „Ich“ ein „Wir“ wird, wo wir großzügig mit dem, was uns zur Verfügung steht, umgehen und füreinander Sorge tragen, ohne die ständige Angst, selbst zu kurz zu kommen.

Wer an eine Zukunft bei Gott glaubt, der kann gelassener mit den Dingen dieser Welt umgehen. Der ist auch bereit, abzugeben und mit anderen zu teilen. 
Und der hat bestens für die Zukunft vorgesorgt.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Zeit!

Ihr Dekan Markus Böhme aus Zwickau



RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz