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Bistum Dresden Meissen
23. April 2020

Hilfe und Beratung – auch oder gerade in Krisenzeiten

Dresden, 23.04.2020 Die Unterbrechung von Produktionsketten und die Änderungen im
öffentlichen Leben führen nicht nur zu Einschränkungen im sozialen Umfeld der Menschen. Für einige bedeuten sie auch Einkommenseinbußen. Aktuell können gerade diese Menschen mit einer gezielten Budgetplanung durch die Mitarbeiterinnen der Schuldner- und Insolvenz-
beratung des Caritasverbandes für Dresden e.V. unterstützt werden.

Erreichbarkeit:

  • täglich per E-Mail: oder
  • täglich per Telefon von 9:00-12:00 Uhr und am Dienstag + Donnerstag auch von 14:00-17:30 Uhr: Tel (0351) 4984 715
  • In Notsituationen kann auch eine persönliche Beratung erfolgen.

Für eine gezielte Budgetplanung ermitteln die Beraterinnen mit ihren Klientinnen und Klienten über einen Haushaltsplan die Einnahmen und Ausgaben, klären Einsparmöglichkeiten, sowie eventuelle Ansprüche auf Sozialleistungen, die durch den Sozialschutzpakt möglich geworden sind. Hierbei geht es vor allem um den Notfallkinderzuschlag und einen vereinfachten Zugang zu Grundsicherung und Wohngeld. Zwar dürfen Vermieter derzeit nicht kündigen, wenn Mieter wegen krisenbedingter Einnahmeausfälle ihre Miete nicht zahlen können. Doch die Zahlung muss irgendwann nachgeholt werden. Deshalb ist der Anspruch auf Wohngeld nun niedrigschwelliger. Nach dem Notfallplan der Bundesregierung sollen Mieter wesentlich leichter und vor allem schneller als bisher den Zuschuss erhalten. Die Beraterinnen bescheinigen außerdem weiterhin den erhöhten Pfändungsfreibetrag auf dem Pfändungsschutzkonto.

Die Caritas-Schuldnerberaterinnen erarbeiten mit den Hilfesuchenden individuelle Lösungen. Frühzeitige Beratung kann manches verhindern, so dass der Weg in die Schuldenspirale gar nicht erst beginnen muss.

Ab sofort ist auch eine anonyme Online-Beratung möglich. Informationen zur kostenfreien Schuldnerberatung finden Sie auf der Website des Caritasverbandes unter:
www.caritas-dresden.de/schuldnerberatung