Montags-Friedensgebet ab Januar in der Kreuzkirche

Ökumenisches Friedensgebet kehrt an einen zentralen Ort der friedlichen Revolution von 1989 zurück

Im Jahr 2006 war es in der Evangelisch-Reformierten Kirche am Brühlschen Garten beheimatet. Nun kehrt das Friedensgebet an einen zentralen Ort der friedlichen Revolution von 1989 zurück.

Dresden, 05.01.07(ar): Das ökumenische Friedensgebet für die Stadt und die Welt findet ab 8. Januar jeden Montag um 17 Uhr in der Dresdner Kreuzkirche statt. Im Jahr 2006 war es in der Evangelisch-Reformierten Kirche am Brühlschen Garten beheimatet. Damit kehrt das Friedensgebet an einen zentralen Ort der friedlichen Revolution von 1989 zurück. Christen verschiedener Konfessionen beten hier gemeinsam für den politischen und sozialen Frieden in der Welt, aber auch im eigenen Land und in der eigenen Stadt.

Das Ökumenische Friedensgebet hat in Dresden eine lange Tradition. Es entstand zusammen mit der DDR-Friedensbewegung in den 80er Jahren. Große Bedeutung hatte es während der friedlichen Revolution von 1989. Aber auch in der Zeit des ersten Irak-Krieges und der jugoslawischen Kriege versammelten sich viele Dresdner Christen montags zum gemeinsamen Gebet für den Frieden. Seit 1995 finden die ökumenische Friedensgebete wieder regelmäßig an jedem Montag statt. Der Ort der Gebetes wechselt von Jahr zu Jahr und soll den ökumenischen Charakter des Friedensgebetes unterstreichen: fand es im Jahr 2006 in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Dresdens statt, so wird es im Jahr 2007 in der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche seine Heimat finden.

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