Besichtigungstour zu den Zittauer Fastentüchern

Zweite Zittauer Drei-Tücher-Fahrt findet am 21. Februar statt

Die Zittauer Pfarrkirche.

Eine Station der "Drei-Tücher-Fahrt": Die Zittauer Pfarrkirche Mariä Heimsuchung.


Zittau, 12.02.10: Als die Pfarrei „Mariä Heimsuchung" Zittau im vergangenen Jahr eine Kopie des Turiner Grabtuches erwarb und damit ein neues Fastentuch gestaltete, entstand die Idee der „Drei-Tücher-Fahrt". Viele Zittauer nutzten die Gelegenheit, um sich zu Beginn der Fastenzeit die Tücher anzuschauen, die ihre Stadt inzwischen weit über Deutschland hinaus bekannt gemacht haben. Durch diesen großen Zuspruch ermutigt, bereitet der Verein Zittauer Fastentücher e.V. gemeinsam mit den Städtischen Museen und der Pfarrei „Mariä Heimsuchung" auch in diesem Jahr eine „Drei-Tücher-Fahrt" vor. 

Sie findet am Sonntag, dem 21. Februar, statt und beginnt um 15 Uhr im Museum Kirche zum Heiligen Kreuz (Frauenstraße 23) mit einer Veranstaltung in der Reihe „Denk mal am Fastentuch! Besinnliches mit Wort, Bild und Musik". Unter dem Motto „So ist das Hungertuch zerrissen... - Die Odyssee des Großen Zittauer Fastentuches" wird der wundersamen Geschichte dieses einzigartigen textilen Kunstwerkes aus dem Mittelalter gedacht. 

Es schließt sich ein Spaziergang zum Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster (Klosterstraße 3) an. Seit Kurzem besitzt das dort präsentierte Kleine Zittauer Fastentuch ein zeitgenössisches Gegenüber: ein textiles Applikationsbild von Rosemarie Köster (Olbersdorf). Dr. Marius Winzeler wird um 16 Uhr eine meditative Betrachtung zu dieser wunderschönen Arbeit halten, der die Textilkünstlerin den Titel gab: „Ich mach ein Lied aus Stille, ich mach ein Lied aus Licht".

Um 17 Uhr trifft man sich dann in der Marienkirche (Lessingstraße). Pfarrer Michael Dittrich stellt seine Meditation vor dem dritten Zittauer Fastentuch unter das Motto „Eikon Acheiropoeitos - Ein nicht von Menschenhand geschaffenes Bild". Er wird dabei musikalisch von einem Streichquartett begleitet. 

Die Entfernung zwischen den einzelnen Stationen ist sehr gering und von daher gut zu Fuß zu bewältigen. Eintritt wird nicht erhoben, Spenden sind willkommen.

Dr. Volker Dudeck



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