Malteser stiften neues Wegekreuz für Kamenz

Bischof em. Joachim Reinelt segnete das Kreuz am 18. November

Das neue Kreuz in Kamenz.

Das neue Kreuz in Kamenz.

Kamenz, 20.11.2014: Der Malteser Orden hat ein Wegekreuz vor dem Malteser Krankenhaus St. Johannes an der Kreuzung Nebelschützer Straße/Forststraße in Kamenz errichtet. Am 18. November spendete Altbischof Joachim Reinelt dem Kruzifix feierlich den Segen. 

Dort, wo das Kreuz errichtet wurde, führt auch der Jakobspilgerweg entlang. Vincenc Böhmer, Seelsorger am St. Johannes-Krankenhaus, sieht die Errichtung des Kreuzes als Zeichen der starken Präsenz der Malteser vor Ort: „Das Kreuz ist an und für sich Zeichen und Mahnmal der Hoffnung auf Leben. Mit dem Kreuz greifen die Malteser die sorbische Tradition auf und stärken diese in Kamenz“, so Böhmer. Mit dem Kreuz kämen die Malteser auch ihrem eigenen Auftrag nach Verkündigung des Glaubens und Hilfe an den Bedürftigen nach, erklärte Böhmer weiter. Der Jakobspilgerweg dient nicht nur Katholiken, sondern auch evangelischen Christen sowie Nichtchristen als Möglichkeit, die eigene Lebenssituation gehend und betend zu bedenken und vor Gott zu bringen.


Über das Wegekreuz

Das neue Wegekreuz wurde in Anlehnung an die sorbische Tradition der Wegekreuze vom Malteser Landwirtschaftsgut in Räckelwitz gestiftet und erbaut. Im Namen des Malteserordens initiierte Stephan Freiherr Spies von Büllesheim, der Vizepräsident des Malteser Ordens Deutschland, die Errichtung. Das kunstvoll geschnitzte 3,20 m hohe Kreuz mit Dachung ist eine Arbeit des sorbischen Holzbildhauers Nikolaus Dürlich Räckelwitz / OT Neudörfel. Sein imposanter, fast ein Meter hoher Corpus wurde aus Linde geschnitzt. Unter dem Bildnis Jesu steht die Inschrift „Gelobt sei Jesus Christus“; unterhalb auf dem Stamm des Kreuzes ist ein Malteserkreuz mit der Jahreszahl 2014 eingehämmert.



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