Filmvorführungen

Im Sinne des deutschen Urheberrechtsgesetzes ist die kostenfreie Nutzung von Filmen auf den privaten Bereich beschränkt. Im privaten Bereich sind die Rechte zur Nutzung von Filmen mit dem Kaufpreis abgegolten. Für öffentliche Filmnutzungen dagegen benötigen Sie eine Lizenz, auch wenn der Medienträger privates Eigentum ist. Die Veranstaltungen der Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen, wie z.B. Gemeindeabende, gelten als öffentlich, da die Teilnahme einem Kreis von Personen offen steht, dessen Beziehung über persönliche Verbundenheit hinausgeht. Auch die unbeabsichtigte Nichtbeachtung des Urheberrechts lässt einen Schadenersatzanspruch entstehen.

Für Filmvorführungen haben die Bistümer keine pauschale vertragliche Regelung mit den Verwertungsgesellschaften getroffen. Die Lizenzen müssen ggf. von den Veranstaltern (Pfarreien / kirchlichen Einrichtungen) selbst eingeholt werden.

Um rechtlich abgesichert zu sein und von günstigen Konditionen zu profitierten, empfehlen wir die Nutzung von Medienportalen wie dem Katholischen Filmwerk (kfw). Diese übernehmen den Verleih und/oder die Lizenzierung.



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