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Bistum Dresden Meissen

Liturgiefonds

im Bistum Dresden-Meißen


1. Zweck des Fonds

Entsprechend dem Statut des „Liturgiefonds des Bistums Dresden-Meißen“ vom 13.06.2014 (KA 56/2014) ist der Zweck des Fonds die Ermöglichung der Anschaffung oder Restaurierung von liturgischen Geräten und Gewändern für eine Pfarrei, über den dafür vorgesehenen Haushaltsansatz hinaus, besonders wenn Investitionen in diesem Bereich über viele Jahre hinweg nicht erfolgt sind. Der Liturgiefonds will dabei besonders den Kauf von Paramenten unterstützen, zu dem eine Pfarrei allein nur schwer in der Lage wäre. Auch die Neuanschaffung von Messbüchern kann unterstützt werden.

2. Zuwendungsvoraussetzungen

2.1 Der Antrag auf Zuwendungen aus dem Liturgiefonds ist vollständig auszufüllen und wird vom Pfarrer einer Pfarrei des Bistums Dresden-Meißen gestellt.

2.2 Die betreffende Pfarrei erbringt einen Eigenanteil, in der Regel 25 % der Gesamtkosten.

2.3 Folgeanträge sind möglich.

2.4 Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuwendungen aus dem Liturgiefonds. Die Vergabe ist durch die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt.

3. Zuwendungsverfahren

3.1 Die Anträge sind an die Hauptabteilung Pastoral und Verkündigung im Bischöflichen Ordinariat zu stellen. Für Fragen zum Verfahren oder nach förderungswürdigen Gegenständen steht der Liturgiereferent zur Verfügung.

3.2 Der Antragsteller legt in einem schriftlichen Antrag die Notwendigkeit der Anschaffung dar.

3.3 Zum Antrag gehören außerdem:

− ein Votum des Leiters der Verantwortungsgemeinschaft, wenn die Pfarrei des Antragstellers Teilfläche einer Verantwortungsgemeinschaft ist,
− ein Kostenvoranschlag,
− der Name der Bezugsquelle (Kloster, Firma bzw. Versandhandel),
− ein Foto, auf dem das zu fördernde Objekt zu sehen ist, oder ein Link zur betreffenden Internetseite, auf dem dieses abgebildet wird.

3.4 Der Vorsitzende der Kommission für Liturgie und Kunst prüft den Antrag und nimmt ggf. Kontakt zum Pfarrer auf.

3.5 Ein Bescheid, der mit Auflagen verbunden sein kann, ergeht schriftlich durch den Generalvikar.

4. Verwendungsnachweis

4.1 Nach Abschluss des Kaufes reicht die Pfarrei eine Kopie der Rechnung bei der Hauptabteilung Pastoral und Verkündigung ein und erhält nach Prüfung den im Bescheid zugesagten Betrag überwiesen.

4.2 Erworbene Gegenstände sind im Inventarverzeichnis der Pfarrei aufzuführen.

4.3 Ein besonderes Augenmerk ist auf eine angemessene Verwendung, Lagerung und Pflege der Neuanschaffungen zu richten.

Diese Vergaberichtlinien treten zum 01.04.2019 in Kraft und ersetzen die „Vergaberichtlinien des Liturgiefonds des Bistums Dresden-Meißen“ vom 13.06.2014 (KA 57/2014).