Das Bistum im Überblick

Kathedrale
Die Kathedrale Ss. Trinitatis in Dresden.

Der größte Teil des Bistums Dresden-Meißen liegt in Sachsen. Allerdings sind die Grenzen des Freistaates und der Diözese nicht identisch. Die sächsische Region zwischen Hoyerswerda, Görlitz und Bad Muskau ist Teil des Bistums Görlitz. Sächsische Gebiete im Norden Leipzigs zählen einerseits zum Bistum Magdeburg, andererseits gehören zu Dresden-Meißen einige Teile Ostthüringens mit der Stadt Gera (etwa 95.500 Einwohner) im Tal der Weißen Elster.

Sachsen, das sind außer den drei großen Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz sehr unterschiedliche Landschaften mit unterschiedlichen Dialekten, denn das oft kolportierte Sächsisch wird in dieser Form nur in den Städten und ihrer weiteren Umgebung gesprochen.

Fast 142.000 Katholiken leben in der Diözese (= Bistum). Das sind etwa 3 bis 4 Prozent der Einwohner. Dazu kommen 20 bis 25 Prozent evangelische Christen. Die meisten anderen Menschen sind ohne Konfession. Für Katholiken bedeutet dies eine Diaspora-Situation, d. h. sie leben verstreut im Lande. Das hat Konsequenzen, u.a. für die Formen der Seelsorge.


Gegliedert ist das Bistum Dresden-Meißen in 8 Dekanate, diese wiederum in Pfarreien. Im Bistum gibt es 97 Pfarreien und 1 Pfarrvikarie. Bischofssitz ist seit 1980 Dresden, und die ehemalige Hofkirche Ss. Trinitatis, ein kostbarer Bau im Stile des italienischen Barocks, ist Kathedrale, also Bischofskirche. Hier wirken die Kapellknaben. Sie sind neben dem evangelischen Kreuzchor der zweite Knabenchor mit jahrhundertelanger Tradition in Dresden im Dienste der Musica sacra.



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