Führt Religion zur Gewalt? Chancen für ein jüdisch-muslimisches Zusammenleben
Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind Wörter wie „Dschihad“ und „Terror" Teil des Alltags geworden. In vielen Medien entsteht dadurch schnell der Eindruck: Der Islam sei eine besonders gewalttätige Religion. Muslime in Deutschland und Europa spüren täglich die Folgen – Misstrauen, Vorurteile und die ständige Forderung, sich zu distanzieren.
Auch Jüdinnen und Juden in Deutschland sind verstärkt Repressalien und den gleichen Vorurteilen ausgesetzt. Jüdische Gemeinden fühlen sich ausgegrenzt und müssen immer noch bewacht werden.
Ist tatsächlich die Religion die Ursache für Gewalt? Wieviel Verantwortung tragen einseitige Medienberichte? Und kann der interreligiöse Dialog helfen, Missverständnisse abzubauen? Was bedeutet die Rolle der Religion für das Zusammenleben?
Die Gäste des Abends
Muhammad Mansur Doğan ist islamischer Theologe und Soziologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Katholische Theologie der Humboldt Universität Berlin.
Akiva Weingarten ist Rabbiner Sachsen und Gemeinderabbiner der Jüdische Kultusgemeinde Dresden.
Hinweis
Die Veranstaltung der katholischen Akademie findet im Rahmen von Tacheles, dem Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026, statt. Eine Anmeldung dazu ist hier möglich.