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Bistum Dresden Meissen

Heinrich Timmerevers

50. Bischof des Bistums Dresden-Meißen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ein herzliches Willkommen im Homepagebereich des Bischofs von Dresden-Meißen. Das Willkommen gilt Ihnen, egal ob Sie mit einem Anliegen auf diese Seite gestoßen sind oder eher durch Zufall, egal ob Sie sich zur Kirche zugehörig wissen oder nicht: ich freue mich, dass Sie auf digitalem Wege "zu Besuch" sind.

In seiner Botschaft zum 53. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel betont Papst Franziskus:

"Wenn eine kirchliche Gemeinschaft ihre Aktivitäten durch das Internet koordiniert und dann gemeinsam Eucharistie feiert, dann ist es eine Ressource. Wenn das Netz einem die schönen oder leidvollen Ereignisse und Erfahrungen anderer nahebringt, wenn es uns hilft gemeinsam zu beten und das Gute wiederzuentdecken in dem, was uns verbindet, dann ist es eine Ressource."

Dieser Weg hin zur Gemeinschaft ist mir wichtig! Gerne nutze ich die Möglichkeiten des Internets und stelle Ihnen zukünftig aktuelle Informationen, Rückblicke und Bilder zu Veranstaltungen und Begegnungen zur Verfügung. Abrufbar sind ebenfalls die bischöflichen Hirtenworte zur Österlichen Bußzeit, Vorträge zu verschiedenen Anlässen oder Statements zu aktuellen Themen von Kirche und Gesellschaft. Darüber hinaus finden Sie an dieser Stelle bereits Hintergründe zu meinem bischöflichen Dienst in Sachsen und Ostthüringen.

Gerne greife ich mit dem Heiligen Vater die Chance der modernen Kommunikationsmittel auf; er fordert uns auf

"in Beziehungen zu investieren und auch im Internet und durch das Internet den zwischenmenschlichen Charakter unseres Menschseins zu bekräftigen. Noch mehr sind wir Christen aufgerufen, jene Gemeinschaft sichtbar werden zu lassen, die unsere Identität als Gläubige kennzeichnet. Der Glaube ist schließlich selbst Beziehung und Begegnung. Unter dem Einfluss der Liebe Gottes können wir das Geschenk, das der Andere ist, mitteilen, annehmen, verstehen und darauf reagieren."

Ich lege Wert darauf, Zeit zu haben für Begegnung und Miteinander, den anderen zuzuhören und für seine Anliegen zugänglich zu sein. Das ist für meinen Dienst als Bischof, als Pontifex (lat. "Brückenbauer") programmatisch.

Sicherlich gibt es bei den verschiedenen Pastoralbesuchen, bei Firmungen und Pfarreineugründungen die Möglichkeiten einander zu begegnen. Wenn Sie darüber hinaus ein Anliegen haben, finden Sie die Kontaktmöglichkeiten von mir und meinem Team auf dieser Seite.

Ihr

+ Heinrich Timmerevers
Bischof von Dresden-Meißen

Zur Person

Bischof Heinrich Timmerevers Bischof Heinrich Timmerevers

Bischof Heinrich Timmerevers ist im Oldenburger Land zu Hause – einer Region, in der der katholische Glaube über Generationen hinweg das gesellschaftliche und kirchliche Leben geprägt hat. Geboren wurde er am 25. August 1952 in Nikolausdorf im Landkreis Cloppenburg als zweites von sechs Kindern einer Landwirtsfamilie. Er selbst hat seine Kindheit einmal mit den Worten beschrieben, er sei „selbstverständlich katholisch“ aufgewachsen.

Nach dem Abitur studierte Heinrich Timmerevers Katholische Theologie in Münster und Freiburg. Eine wichtige geistliche Prägung erfuhr er 1977/78 an der internationalen Schule der Fokolarbewegung in Frascati bei Rom. Die Spiritualität dieser Gemeinschaft, die die Einheit unter den Menschen und das gelebte Evangelium in den Mittelpunkt stellt, begleitet ihn bis heute.

Am 25. Mai 1980 wurde Heinrich Timmerevers im St.-Paulus-Dom zu Münster zum Priester geweiht. Seine ersten Jahre als Seelsorger verbrachte er in Visbek. Von 1984 bis 1990 war er Subdirektor des Collegium Borromaeum in Münster und zugleich Domvikar. Anschließend kehrte er nach Visbek zurück und übernahm dort für elf Jahre die Leitung der Pfarrei St. Vitus. Daneben engagierte er sich besonders in der Frauenseelsorge und als Landespräses der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands im Oldenburger Land.

2001 übertrug ihm Papst Johannes Paul II. eine neue Verantwortung: Er ernannte ihn zum Weihbischof im Bistum Münster und zum Titularbischof von Tulana. Am 2. September 2001 empfing Heinrich Timmerevers im Münsteraner Dom die Bischofsweihe. Wenige Tage später wurde er als Bischöflicher Offizial in Vechta eingeführt.

Damit stand er fünfzehn Jahre lang an der Spitze einer kirchenrechtlich außergewöhnlichen Struktur. Das Bischöflich Münstersche Offizialat nimmt für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster weitreichende bischöfliche Leitungsaufgaben wahr. Der Offizialatsbezirk Oldenburg besitzt damit eine besondere Eigenständigkeit innerhalb der Diözese Münster. Für Heinrich Timmerevers bedeutete diese Aufgabe, pastorale Nähe mit umfassender Leitungsverantwortung zu verbinden.

Zugleich übernahm er früh Aufgaben über das Oldenburger Land hinaus. Von 2001 bis 2011 gehörte er der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz an, seit 2005 ist er Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste. Von 2006 bis 2016 arbeitete er außerdem in der Unterkommission für Kontakte mit Lateinamerika mit. Eine besondere Verbindung besteht zu den Maltesern: Seit 2011 ist Heinrich Timmerevers Kaplan des Malteserordens, seit Dezember 2012 Bundesseelsorger des Malteser Hilfsdienstes.

2016 führte ihn sein Weg schließlich in einen kirchlich und gesellschaftlich ganz anderen Kontext. Papst Franziskus ernannte Heinrich Timmerevers am 29. April 2016 zum 50. Bischof von Dresden-Meißen. Am 27. August 2016 wurde er in der Dresdner Kathedrale in sein Amt eingeführt.

Der Wechsel vom katholisch stark geprägten Oldenburger Land in die Diaspora Sachsens und Ostthüringens war zugleich ein Wechsel der Perspektiven: von einer Region mit einem dichten katholischen Netz in ein Bistum, in dem Katholikinnen und Katholiken nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung bilden. Fragen nach der Zukunft des Glaubens, nach missionarischer Präsenz, nach neuen Formen kirchlichen Lebens und nach dem Dialog mit einer weitgehend säkularen Gesellschaft prägen seither seinen bischöflichen Dienst.

Sein Wahlspruch, den er bereits 2001 zur Bischofsweihe gewählt hatte, erhielt damit noch einmal eine besondere Bedeutung: „Suchet, wo Christus ist.“ Für Heinrich Timmerevers verbindet sich damit die Frage, wie Christus auch dort entdeckt werden kann, wo kirchliche Formen nicht mehr selbstverständlich sind – im Leben der Menschen, in gesellschaftlichen Umbrüchen und in einer Kirche, die selbst im Wandel steht.

Auch auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz bringt Bischof Timmerevers seine Erfahrungen weiter ein. Von 2016 bis 2021 war er Mitglied der Pastoralkommission und der Gemeinsamen Konferenz von Deutscher Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Seit 2021 gehört er der Kommission für Erziehung und Schule an, deren Vorsitz er 2023 übernahm. Zugleich ist er weiterhin Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste.

Eine besondere Würdigung erfuhr sein langjähriges Engagement für die Malteser im Jahr 2026: Im Rahmen der Bundesversammlung von Malteserorden und Malteser Hilfsdienst in Dresden wurde ihm der Verdienstorden „Pro Piis Meritis“ verliehen, die höchste Auszeichnung, welche die Malteser an Geistliche vergeben. Sie würdigt seine langjährige Begleitung der Malteser und seine enge Verbundenheit mit ihrem geistlichen und karitativen Auftrag.

So verbindet sich im Lebensweg von Heinrich Timmerevers vieles, was zunächst weit auseinanderzuliegen scheint: das katholisch geprägte Oldenburger Land und die ostdeutsche Diaspora, gewachsene kirchliche Strukturen und die Suche nach neuen Wegen, geistliche Verwurzelung und pastoraler Aufbruch. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die Frage seines bischöflichen Wahlspruchs: Wo ist Christus zu finden – heute, unter den Menschen und in einer Kirche im Wandel?

  •  Geboren am 25. August 1952 in Nikolausdorf (Landkreis Cloppenburg) als zweites von sechs Kindern des Landwirts Josef Timmerevers und seiner Ehefrau Maria, geb. Schmidt
  • 1972 Abitur am Clemens-August-Gymnasium, Cloppenburg
  • 1972-1977 Theologiestudium in Münster und Freiburg/Br.
  • 1977-78 Kursus für Spiritualität der Fokolarbewegung an der Internationalen Schule in Frascati (Rom)
  • 1978 Eintritt in das Bischöfliche Priesterseminar Münster, Diakonatskurs
  • 7. Januar 1979 Diakonenweihe durch Bischof Heinrich Tenhumberg, Münster1979 Diakonatsjahr in Olfen, St. Vitus
  • 1980 Presbyteratskurs im Priesterseminar Münster
  • 25. Mai 1980 Priesterweihe durch Bischof Dr. Reinhard Lettmann im Dom zu Münster
  • 1980-1984 Vikar an der Pfarrkirche St. Vitus, Visbek
  • 1984-1990 Subdirektor am Bischöflichen Theologenkonvikt Collegium Borromäum Münster und Domvikar an der Domkirche zu Münster
  • 1990-2001 Pfarrer in St. Vitus, Visbek
  • ab 1993 zusätzlich Landespräses für Frauenseelsorge und Frauenbildung im Offizialatsbezirk Oldenburg und Landespräses der kfd (Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands)
  • ab 2000 zusätzlich Pfarrverwalter der Gemeinde St. Antonius, Visbek-Rechterfeld
  • 6. Juli 2001 Ernennung durch Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Münster und zum Titularbischof von Tulana
  • 2. September 2001 Bischofsweihe im Dom zu Münster
  • 16. September 2001 Einführung als Bischöflicher Offizial für den Offizialatsbezirk Oldenburg (niedersächsischer Teil des Bistums Münster) mit Sitz in Vechta
  • 2001 bis 2011 Mitglied der Kommission für Juigendfragen (XII) der Deutschen Bischofskonferenz
  • seit 2005 Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste (IV) der Deutschen Bischofskonferenz
  • 2006 bis 2016 Mitglied der Unterkommission für Kontakte mit Lateinamerika (insb. Adveniat)
  • 2011 bis 2017 Mitglied der Koordinierungskonferenz zwischen Deutscher Bischofskonferenz und Deutscher Ordensobernkonferenz 
  • seit Dezember 2012 Bundesseelsorger des Malteser Hilfsdienstes
  • 29. April 2016 Ernennung zum 50. Bischof des Bistums Dresden-Meißen
  • 27. August 2016 feierliche Einführung als Bischof des Bistums von Dresden-Meißen
  • 2016 bis 2021 Mitglied der Pastoralkommission (III) der Deutschen Bischofskonferenz
  • 2016 bis 2021 Mitglied der Gemeinsamen Konferenz von Deutscher Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)
  • seit 2021 Kommission für Erziehung und Schule (K VII)
  • 2026 Auszeichnung mit dem Verdienstorden „Pro Piis Meritis“ der Malteser
 

Das Wappen

Bischofswappen Bischofswappen

Blasonierung des Wappenschildes:

Geviert, (1) in Rot das silberne Gotteslamm mit goldenem Nimbus, das mit seinem rechten Vorderfuß die silberne Osterfahne mit goldenem Kreuz an goldener Kreuzstange schultert, (2) in Blau drei 1:2 gestellte goldene Kugeln, (3) in Blau ein rotes Kreuz, (4) in Rot gekreuzt ein silberner schräglinks gestellter Schlüssel, mit nach oben gewendetem, kreuzförmig ausgeschnittenem Bart und Dreipassgriff, und darauf ein silberner schrägrechts gestellter Fisch.

Deutung des Wappens:

Das Wappen verweist auf die Herkunft von Bischof Timmerevers und sein neues Dienstamt im Bistum Dresden-Meißen.

(1) Das Gotteslamm mit der Osterfahne stammt aus dem Wappen des heutigen Bistums Dresden-Meißen und nimmt Bezug auf das historische Hochstift Meißen. Es steht überdies für das österliche Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu Christi, den Kern christlichen Glaubens.

(2) Die drei goldenen Kugeln verweisen auf den Geburtsort des Bischofs, Nikolausdorf (Ortsteil von Garrel im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen). Der heilige Nikolaus wird in der Ikonographie u.a. mit drei goldenen Kugeln dargestellt. Sie erinnern an eine heimliche Spende, die der Bischof als Mitgift machte, um den drei Töchtern eines verarmten Mannes so die Heirat zu ermöglichen. Sie stehen damit für die Sorge um die Armen bzw. den caritativen Dienst der Kirche, für den der Bischof Sorge zu tragen hat.

(3) Das rote Kreuz auf blauem Grund war ab 1871 die Flagge des Großherzogtums Oldenburg. Das Oldenburger Land ist die Heimat von Bischof Timmerevers. Hier wirkte er 2001 bis 2016 im Amt des Offizials.
Rot ist die Farbe des Blutes und die liturgische Farbe des Märtyrergedenkens. Blau ist die Farbe des Himmels. Aufgabe des Bischofs ist es, den Glauben mutig zu bezeugen und die Hoffnung auf das ewige Leben in der himmlischen Herrlichkeit unter den Gläubigen lebendig zu erhalten.

(4) Fisch und Schlüssel stehen ikonographisch für den heiligen Bischof Benno von Meißen, den Bistumspatron von Dresden-Meißen. Sie erinnern an das Fischwunder, bei dem der aus der Verbannung heimkehrende Bischof beim Verspeisen eines Fisches in dessen Inneren den Domschlüssel fand. Diesen hatte er zuvor, bei seiner Vertreibung, in die Elbe geworfen, um dem Gegenbischof den Zutritt zum Dom zu erschweren.
Bischof Heinrich Timmerevers ist der 50. Nachfolger des heiligen Benno. Der Fisch, griechisch „Ichthys“, ist überdies ein uraltes christliches Zeichen, denn die Buchstaben des griechischen Wortes für Fisch ἰχθύς (ichthys) wurden als kurzgefasstes Glaubensbekenntnis gedeutet: Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser. Der Schlüssel ist ein Vollmachtssymbol. Er erinnert an das Wort Jesu an Petrus: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ (Mt 16,19) An dieser Vollmacht, die auf die Nachfolger des Apostels Petrus, die Päpste, übergegangen ist, hat ein Bischof seinem Amt gemäß Anteil.

Der Kreuzstab hinter dem Wappen ist Teil des Wappens eines Bischofs. Hier ist das Kreuz in Form einer historischen Kreuzfibel ausgestaltet. Als archäologische Funde sind diese Kreuzfibeln Zeugen der Christianisierung in deutschen Landen.

Der grüne Wappenhut (Galero) mit den zweimal sechs Quasten (Fiocchi) kennzeichnen den Inhaber des Wappens nach kirchlicher Heraldik als Bischof. Er wird nicht mehr getragen.

„Suchet wo Christus ist“, auf dem Schriftband unter dem Wappen, ist der Wahlspruch von Bischof Timmerevers seit seiner Bischofsweihe im Jahre 2001. Es stammt aus dem neutestamentlichen Kolosserbrief, wo es heißt: „Suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes!“ (Kol 3,1)

Aufgaben und Funktionen

Den Bischof verstehen wir heute entsprechend der kirchlichen Tradition als den Vorsteher einer Ortskirche, der durch die Bischofsweihe unmittelbarer Träger des Christusamtes ist. Das heißt, dass er durch die Jurisdiktions-, Lehr- und Weihegewalt in besonderer Weise am Hirten-, Lehr- und Priesteramt Christi teilhat. Seine Amtsnachfolge geht in unmittelbarer und direkter Reihenfolge auf die Apostel zurück (Apostolische Sukzession).

Als Bischof trägt er Verantwortung für seine Ortskirche: insbesondere für die Verkündigung des Glaubens, für die Stärkung der Menschen durch die Feier der Liturgie und der Sakramente und Sakramentalien sowie für die Verwaltung, Ordnung und Wirtschaftlichkeit seines Bistums.

Dabei ist er nicht nur für die Gläubigen in seinem Gebiet verantwortlich, sondern auch für alle Menschen, die Christus nicht kennen. Hier spielt insbesondere die Caritas, als gelebte Verkündigung der Kirche, eine besondere Rolle.

"Ihrer apostolischen Aufgabe sollen sich die Bischöfe zuwenden als Zeugen Christi vor allen Menschen. Sie sollen sich nicht bloß um die kümmern, die schon dem obersten Hirten [Jesus Christus] nachfolgen, sondern sich mit ganzem Herzen auch jenen widmen, die [...] die Frohbotschaft Christi und sein heilbringendes Erbarmen nicht kennen, bis schließlich alle "in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit" (Eph 5,9) wandeln." (II. Vatikanisches Konzil, Dekret Christus Dominus 11)

In der Leitung seines Bistums unterstützen ihn die Diözesankurie (Leitungs- und Verwaltungsorgane des Bischöflichen Ordinariats) sowie diverse Beratungsgremien (Domkapitel, Dekanekonferenz, Priesterrat, Pastoralrat, Katholikenrat, Vermögensverwaltungsrat).

Dem Bischof sind bestimmte Sakramente (z.B. Taufe von Erwachsenen, Firmung, Diakonen-, Priester und Bischofsweihe) und Sakramentalien (z.B. Weihe der Heiligen Öle, die Weihe eines Altares oder einer Kirche, die Benediktion und Sendung in einen pastoralen Dienst der Kirche) vorbehalten. Nur in seinem Auftrag dürfen die Priester Eucharistie feiern, predigen und das Bußsakrament verwalten.

Zu den bischöflichen Amtsinsignien, die er vor allem in festlichen Pontifikalgottesdiensten trägt, gehören Bischofsring, Brustkreuz (Pektorale), Stab und Mitra.

Der Bischof ist sowohl in die große Gemeinschaft des Bischofskollegiums, das alle Bischöfen der Weltkirche umfasst, als auch in die lokale Deutsche Bischofskonferenz eingebunden. Hier übernimmt er Aufgaben in den Kommissionen zu verschiedenen Sachgebieten.

 

Gebet für Bistum und Bischof

„Das Fischwunder des Heiligen Benno“, Gemälde von Carlo Saraceni in der Kirche Santa Maria dell'Anima, vor 1618, Rom. „Das Fischwunder des Heiligen Benno“, Gemälde von Carlo Saraceni in der Kirche Santa Maria dell'Anima, vor 1618, Rom.

Gott, Du lässt uns nicht allein und leitest Dein Volk auf dem Weg durch die Zeit.

Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, hat durch seine Verkündigung und sein Leben Deine Menschen-freundlichkeit und Liebe bezeugt. Er hat uns in die Gemeinschaft mit Dir gerufen.

Dein Geist hat uns in der Taufe in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Wir danken Dir für alle, die durch ihr Engagement und dem Einbringen ihrer Gaben und Fähigkeiten dem Leben der Kirche von Dresden-Meißen Ausstrahlung und Glaubwürdigkeit verleihen.

Lass uns als Kirche in Sachsen und Ostthüringen zum Zeichen und Werkzeug Deiner Liebe unter den Menschen werden. Schenke uns Offenheit für die Freude und Hoffnung, Trauer und Angst unserer Mitmenschen. Gib uns eine Sprache, die die Menschen verstehen. Bewahre uns vor Erstarrung und stärke uns, füreinander und miteinander Zeugnis zu geben von Deiner Liebe, die keinen Menschen ausschließt.

Erfülle unseren Bischof Heinrich mit dem Geist des Rates und der Stärke, der Erkenntnis und der Frömmigkeit damit er uns auf der Suche nach Christus leite und uns durch Wort und Beispiel im Glauben stärke.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Heilige Maria, Mutter Gottes – bitte für uns!
Heiliger Bischof Benno – bitte für uns!
Heiliger Bischof Donatus – bitte für uns!
Heiliger Evangelist Johannes – bitte für uns!
Heilige Märtyrerin Afra – bitte für uns!
Seliger Märtyrer Alois – bitte für uns!

Persönlicher Referent und Zeremoniar

Samuel-Kim Schwope, Dr. theol.

  • verheiratet, zwei Kinder
  • 1988 geboren in Dresden
  • 2009-2014 Studium der Katholischen Theologie (M.Theol.), Erfurt und Freiburg i. Br.
  • 2013-2014 Journalistische Ausbildung für Theologen, ifp München
  • 2014-2018 Gemeindeassistent/-referent in der Verantwortungsgemeinschaft Leipzig-Nord/Pfarrei St. Georg
  • seit 2014 Sprecher Wort zum Tag (MDR)
  • 20.08.2016 Sendung in den pastoralen Dienst des Bistums Dresden-Meißen  
  • 2016-2019 Freistellung zum Aufbaustudium in Liturgiewissenschaft und Mitglied im Theologischen Forschungskolleg, Erfurt
  • seit 2018 Mitglied in der Liturgiekommission des Bistums Dresden-Meißen
  • seit 2018 Persönlicher Referent des Bischofs
  • SoSe 2020/SoSe 2023 Lehrauftrag an der Technischen Universität Dresden
  • 2020 Träger des Balthasar-Fischer-Preises
  • seit 2020 Domzeremoniar
  • seit 2021 Berater der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz
  • 2025 Bischöflicher Beauftragter für das Heilige Jahr

 

Kontakt

Heinrich Timmerevers
Bischof von Dresden-Meißen
bischof@bddmei.de

Bischöfliches Sekretariat

Martina Weser
Sekretariat
0351 - 31 563-108
0351 - 31 563-109
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Post- und Besucheranschrift

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Dr. Samuel-Kim Schwope
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samuel-kim.schwope@bddmei.de