Ich glaube. Ich liebe. Ich hoffe. Was bringt’s?
Spiritualität und mentale Gesundheit am 11.11.26 im Hygienemuseum Dresden
Eine Kooperationsveranstaltung der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus am 11. November
Glaube, Liebe und Hoffnung gehören zu den großen Kräften, die Menschen tragen können. Doch was geschieht, wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät? Wenn psychische Belastungen oder eine Erkrankung es schwer machen, Hoffnung zu schöpfen, Nähe zuzulassen oder auf Hilfe zu vertrauen? Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Ich glaube. Ich liebe. Ich hoffe. Was bringt´s?“ am Mittwoch, 11. November 2026, um 19 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (Lingnerplatz 1).
Religiöse und spirituelle Überzeugungen können für Menschen eine wichtige Ressource sein. Sie können Orientierung geben, Trost spenden und helfen, Krisen einzuordnen. Zugleich ist Spiritualität kein einfacher Schutz vor seelischen Krisen. Glaube kann verunsichert werden, Hoffnung kann verloren gehen und auch die Fähigkeit zu lieben oder sich anderen anzuvertrauen kann durch psychische Erkrankungen beeinträchtigt sein.
Wie können Glauben, Hoffnung und Liebe im Alltag tatsächlich wirksam werden? Welche Rolle spielen Gebet, religiöse Praxis und Gemeinschaft? Und wo liegen die Grenzen dessen, was Spiritualität leisten kann? Darüber sprechen drei Gäste aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Prof. Dr. Vjera Holthoff-Detto, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der islamische Theologe und Soziologe Muhammed Mansur Doğan, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Katholische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie Pfarrer Christian Olding aus dem Bistum Münster, bekannt durch seine „veni!-Gottesdienste“ und die Statements „Klartext“ auf katholisch.de.
Damit treffen psychiatrische Erfahrung, islamisch-theologische Reflexion und katholische Seelsorge und Theologie aufeinander. Gemeinsam wollen sie danach fragen, ob und wie Spiritualität zur seelischen Gesundheit beitragen kann – und was Menschen brauchen, wenn Glaube, Hoffnung oder Liebesfähigkeit gerade nicht selbstverständlich sind.
Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen Katholischer Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Deutschem Hygiene-Museum Dresden und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus statt. Sie ist Teil der Reihe „Gut. Und Dir?“, mit der die Katholische Akademie unterschiedliche Dimensionen seelischer Gesundheit in den Blick nimmt. Weitere Veranstaltungen dazu finden Sie unter www.lebendig-akademisch.de
Der Vorverkauf läuft online über den Ticketshop des Deutschen Hygiene-Museums Dresden sowie an der Museumskasse. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Termin:
Mittwoch, 11. November 2026
19.00 Uhr Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz
101069 Dresden
Kontakt
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
+49 351 315 63 358
info.akademie@bddmei.de
Adresse
Schloßstr. 24
01067 Dresden