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Bistum Dresden Meissen
Paula Iramain - Argentinien Adveniat-Gast 2014 © Ulrich Clausen

Im Bistum Dresden-Meißen

Der Bereich Kontakte zur Weltkirche, Bischöfliche Hilfswerke, missio-Diözesanstelle bündelt die Aktivitäten weltkrichlichen Engagements des Bistums und der Hilfswerke im Bistum.

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Friedensgebet für die Ukraine am 26. Januar 2022

Wanderfriedenskerze © Renovabis Wanderfriedenskerze Renovabis

am vergangenen Sonntag hat Papst Franziskus für den heutigen Mittwoch zum Gebet für die Menschen in der Ukraine aufgerufen, die in zunehmender Angst vor einer militärischen Eskalation des kriegerischen Konflikts zwischen Russland und ihrem Land leben. Trotz laufender diplomatischer Bemühungen gibt es seit vielen Wochen kein Signal der Entspannung, im Gegenteil.

In dieser besorgniserregenden Lage für die Menschen in der Ukraine, unter der auch die Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland leiden, bitten wir um Ihre/Eure Unterstützung. Es gibt nicht viel, das wir tun können – aber gemeinsam zu beten.

www.renovabis.de/friedensgebet
Gebetsaufruf des Papstes

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Begrüßung
V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen

Lied
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (Kanon; Gotteslob 450)

Hinführung
Die Gefahr eines drohenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine erfüllt viele Menschen mit Angst und großer Sorge.
120.000 russische Soldaten befinden sich an der Grenze zur Ukraine und im Donbass. Papst Franziskus hat deshalb am Sonntag dazu aufgerufen, am Mittwoch, den 26. Januar gemeinsam für den Frieden zu beten. Zu diesem Gebet sind wir heute zusammengekommen.

Anrufung des Heiligen Geistes
V: Christus hat uns den Heiligen Geist gegeben. Zu ihm rufen wir:
V: Komm und erbaue das Reich Gottes in Gerechtigkeit
V/A: Kyrie, eleison
V: Komm und schenke den Völkern den Frieden
V/A: Kyrie, eleison
V: Komm und erneuere das Antlitz der Erde
V/A: Kyrie, eleison
V: Komm und erwecke die Verstorbenen zum ewigen Leben
V/A: Kyrie, eleison

Schrifttext
Lesung aus dem Matthäus-Evangelium
In jener Zeit sagte Jesus:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Mt 5,3-10

Meditationstext
Wir leben heute in einer Welt des Unfriedens, der Kriege, der Ausbeutung, der Unterdrückung. Die Mahnung zum Frieden finden wir bereits in der Bibel, so im Hebräerbrief: „Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen!“ (Hebr 12,14)
Friede ist eine zentrale Botschaft des Evangeliums, die sich an uns alle richtet und von jeder und jedem von uns Anstrengungen erfordert.

 Im Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ unterscheidet Papst Franziskus zwischen einem falschen und einem authentischen, wahren Frieden: „Der soziale Friede kann nicht ... als eine bloße Abwesenheit von Gewalt verstanden werden, die durch die Herrschaft eines Teils der Gesellschaft über die anderen erreicht wird. Auch wäre es ein falscher Friede, wenn er als Vorwand diente, um eine Gesellschaftsstruktur zu rechtfertigen, welche die Armen zum Schweigen bringt und ruhig stellt.“
Ebenso besteht der Friede „nicht einfach im Schweigen der Waffen, nicht einfach im immer schwankenden Gleichgewicht der Kräfte. Er muss Tag für Tag aufgebaut werden mit dem Ziel einer von Gott gewollten Ordnung, die eine vollkommenere Gerechtigkeit unter den Menschen herbeiführt.“ (Papst Paul VI.) „Es ist nie zu spät, um einander zu verstehen und Verhandlungen fortzusetzen“, denn „Krieg ist immer eine Niederlage für die Menschheit.“, so Papst Johannes Paul II..
Die Einladung, Frieden zu stiften, uns für Gerechtigkeit und Versöhnung einzusetzen auf allen Ebenen, ergeht auch heute an uns. Wenn wir sie annehmen, werden wir wahrhaft Töchter und Söhne Gottes sein, wie es in den Seligpreisungen heißt.

Stille

Friedensgebet
Gotteslob 680,3
V: Wir beten gemeinsam:
A: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, /
dass ich liebe, wo man hasst; / dass ich verzeihe, wo man
beleidigt; / dass ich verbinde, wo Streit ist; / dass ich die
Wahrheit sage, wo Irrtum ist; / dass ich Glauben bringe, wo
Zweifel droht; / dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung
quält; / dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert; / dass
ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten, / nicht, dass ich getröstet werde,
sondern dass ich tröste; / nicht, dass ich verstanden werde,
sondern dass ich verstehe; / nicht, dass ich geliebt werde,
sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt; / wer sich selbst vergisst,
der findet; / wer verzeiht, dem wird verziehen; / und
wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Fürbitten
Lasst uns beten zum Gott und Vater aller Menschen, der allein die Welt zum Frieden führen kann:
V: Für die Menschen in der Ukraine, die in großer Angst vor noch mehr Krieg und Gewalt in ihrem Land leben: um Hoffnung und Kraft in ihrer Bedrängnis.
A: Kyrieruf aus der Ukraine, Gotteslob 155
V: Für die christlichen Kirchen in der Ukraine: um den Geist der Zuversicht, damit sie den Menschen aus der Kraft des Evangeliums beistehen.
A: Kyrieruf
V: Für alle, die unter den Völkern Einfluss haben und Macht ausüben: um den Geist der Friedfertigkeit und Versöhnung und um Ehrfurcht vor dem Leben und dem Gewissen jedes Menschen.
A: Kyrieruf
V: Für alle, die die Folgen von Unfrieden und Hass am eigenen Leib verspüren müssen: um ein Ende ihrer Leiden.
A: Kyrieruf
V: Für alle, die in ihren Familien Streit und Zwietracht erleben: um die Gnade, das Geschenk seines Friedens anzunehmen und es weiterzuschenken.
A: Kyrieruf
V: Für uns selber, die wir allein hilflos sind gegenüber der Bedrohung unserer Welt: um den Beistand des Geistes Gottes, um Hellhörigkeit für seinen Anruf und um die Kraft zum Frieden mit allen Menschen.
A: Kyrieruf
Denn du, o Gott, trägst das All durch dein machtvolles Wort. Auf dich und die Kraft deines Geistes setzen wir unser ganzesVertrauen. Dir sei Lob und Dank durch Christus, unseren Herrn, jetzt und in Ewigkeit.
A: Amen.

 

Vater unser
V: Beten wir, wie Jesus Christus es uns gelehrt hat:
V/A: Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Lied
Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, Gotteslob 453

Segen
V: Der Herr segne uns und die Menschen in der Ukraine und überall in der Welt.  Er bewahre uns vor Unheil, Krieg, Not und Vertreibung und lenke unsere Schritte auf den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens.
A: Amen.

24. Oktober - Sonntag der Weltmission

Bistum Dresden-Meißen und missio Aachen rufen zu „doppelter Großherzigkeit“ am Weltmissionssonntag auf

 

Kollekte am 24. Oktober für die Arbeit der Kirchen in den ärmsten Regionen der Welt

Aachen. Das Bistum Dresden-Meißen und das katholische Hilfswerk missio Aachen rufen zur besonderen Unterstützung der Kollekte zum Weltmissionssonntag am 24. Oktober für die Arbeit der katholischen Kirche in den ärmsten Regionen weltweit auf. Diese Kollekte wird in Gottesdiensten in über 100 Ländern gesammelt und ist durch die Corona-Pandemie – auch in Deutschland – stark gefährdet, da der Kirchenbesuch eingeschränkt ist.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien sind in der Corona-Pandemie Seelsorger, Sozialarbeiter und Krisenmanager in einer Person, um den Menschen zu helfen, für die Corona Arbeitslosigkeit, Hunger und Krankheit bedeutet. Wenn jetzt noch die finanziellen Mittel für ihre Arbeit, die sich auch aus der gefährdeten Kollekte zum Weltmissionssonntag speisen wegbrechen, ist das eine doppelte Katastrophe. „Wir bitten deshalb im Namen unserer Partnerinnen und Partner die Gläubigen in Deutschland, darauf mit doppelter Großherzigkeit zu antworten“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.

Der Weltmissionssonntag steht 2021 unter dem Leitwort „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“. Es erinnert daran, dass die Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien sich für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt, die durch Kriege, Gewalt oder Krisen wie die Corona-Pandemie erschüttert werden. Sie braucht deshalb die Solidarität der gesamten Kirche weltweit.

https://www.bistum-dresden-meissen.de/vielseitig-engagiert/kirche-weltweit/hilfswerke/missio/missio

Die Kollekte kann am 24. Oktober in den Gottesdiensten oder über das Internet digital unter www.missio-hilft.de/kollekte unterstützt werden. Weitere Informationen auch unter www.missio-hilft.de/wms.

Aktionsideen für ihre Gemeinde zum Weltmissionssonntag

 

Liebe Aktive in der Gemeinde,
die Coronapandemie hat alles auf den Kopf gestellt und uns mitten in den Vorbereitungen für den Sonntag der Weltmission getroffen. Können im Oktober Gottesdienste gefeiert werden? Besteht dann – wieder – ein Versammlungs- und Kontaktverbot? Neben den üblichen Aktionsmaterialien bieten wir deshalb auch alternative Angebote, die bei Bedarf zu Hause oder digital flexibel eingesetzt werden können.
Die Coronakrise hat uns vor Augen geführt, wie wichtig sozialer Frieden und Zusammenhalt sind. Am Weltmissionssonntag blicken wir nach Westafrika, wo die Kirche an der Seite der Menschen gegen die Folgen der Krise kämpft. In
der aktuellen Situation werden viele Gemeinden weltweit keine Kollekte zum Weltmissionssonntag halten können.
Der Solidaritätsfonds, der die ärmsten Diözesen im nächsten Jahr unterstützen soll, droht leer zu bleiben. Umso wichtiger ist es, jetzt zusammenzuhalten.
Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie die kirchliche Solidaritätsarbeit am 25. Oktober 2020 mit Aktionen und der Kollekte in Ihrer Gemeinde.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in dem Flyer zu Gemeindeaktionen zum WMS

                      Selig, die Frieden stiften
                      Solidarisch für Frieden und Zusammenarbeit

Konkrete Ideen finden Sie hier.

 

Der Bereich Kontakte zur Weltkirche im Bistum stellt sich vor

Tanzgruppe Nartyarpan tanzt das Vater unser im Gottesdienst © BO Ulrich Clausen Tanzgruppe Nartyarpan tanzt das Vater unser im Gottesdienst BO Ulrich Clausen

Die missio-Diözesanstelle als Kern des Bereiches Kontakte zur Weltkirche, Bischöfliche Hilfswerke, missio-Diözesanstelle ist Servicestelle für Pfarrgemeinden, Gruppen und Einzelpersonen, um diese in ihrem weltkirchlichen Wirken zu unterstützen. Ziel ist es, die weltkirchliche Dimension unserer Kirche erfahrbar zu machen. Als Teil des Päpstlichen Missionswerkes in Aachen und in enger Zusammenarbeit  mit den anderen katholischen Hilfswerken Adveniat, Misereor, dem Kindermissionswerk und Renovabis werden die Freuden und Nöte der Gläubigen und aller Menschen weltweit bewusst gemacht und die Kampagnen und Aktionen im Bistum umgesetzt. Bistum und Pfarreien werden so Teil einer lebendigen Glaubens-, Lern- und Solidargemeinschaft.

Kirche als Lerngemeinschaft

In einer globalisierten Welt erfahren wir immer mehr aus allen Regionen. Gleichzeitig machen Gemeinden andere Erfahrungen mit ihrem Kirche sein. Dies birgt die Chance voneinander zu lernen und die Erfahrungen auszutauschen. Mit Ausstellungen und Veranstaltungen für Gemeinden und Schulklassen ermöglicht die Diözesanstelle neue Zugänge zu Glauben und Spiritualität. Die direkte Begegnung mit Menschen im Rahmen der Kampagnen ist eine besondere Möglichkeit vom Leben und Engagement der Kirche zu erfahren.

BibelTeilen als Chance für Pfarrgemeinden

Durch das BibelTeilen und den Aufbau kleiner christlicher Nachbarschaftsgruppen haben die Ortskirchen in Asien, Afrika und Lateinamerika ihre Gemeinden lebendig werden lassen. Der Glaubenszuwachs hat das Engagement für die Gesellschaft gestärkt. Es ist auch für uns eine Chance in unseren Erkundungsprozess zu lernen.

Bewahrung der Schöpfung und Globalisierung

Immer deutlicher wird der Zusammenhang zwischen der Bewahrung der Schöpfung und der Gerechtigkeit. Klimaveränderungen und das klägliche Versagen der Menschheit sind beredte Ergebnisse diverser Weltkonferenzen. Ziel ist es, aus ökologischer und solidarischer Perspektive heraus neue Verhaltensweisen zu entwickeln, die weltweit und nachhaltig ein menschenwürdigeres Leben ermöglichen.

Beratung bei Partnerschaften

Pfarrgemeinden und Gruppen suchen direkte Partnerschaften zu den Menschen weltweit. Oft motivieren dazu positive Erinnerungen, Begegnungen oder Erfahrungen eine lebendige Partnerschaft einzugehen. Dabei ist häufig ein europäischer Blick zu beobachten. Hier gilt es, Nachhaltigkeit und auf den Partner angepasste Hilfe zu erlangen.

Tansania

Schon in DDR-Zeiten gab es Verbindungen nach Tansania. Missionsschwestern wurden in ihrer Arbeit für Leprakranke mit Paketaktionen unterstützt. Daraus hat sich eine Partnerschaft der Jugend unseres Bistums mit der des Bistums Geita entwickelt. Gegenseitige Besuche und finanzielle Unterstützung von Projekten haben persönliche Kontakte geknüpft.

Vortragsangebote

Spiritualität und Nachbarschaft als Säulen der Pfarrgemeinde
Erfahrungen von asiatischen und afrikanischen Gemeindestrukturen als
Basis für gelingendes Gemeindeleben

Christen übernehmen Verantwortung für und in der Welt
Beispiele gelebter Diakonie in der Weltkirche

Christen zwischen Verfolgung und gelebtem Zeugnis
Zur vielfältigen Situation unserer Glaubensgeschwister in der Welt

»Laudato si – Gelobt seist du, mein Herr«
Ein Papst und seine Antwort auf die Krise der Schöpfung

 

Ulrich Clausen
Bischöfliches Ordinariat, Fachbereich Weltkirche und Umwelt
Käthe-­Kollwitz­-Ufer 84 ∙ 01309 Dresden
Telefon: 0351 / 31563-312
E­Mail:

Sekretariat

Christiane Rothe
Anmeldung und Organisation
0351 31563-308

Adresse

Käthe-Kollwitz-Ufer 84
01309 Dresden

Ansprechpartner

Ulrich Clausen
Referent
0351 31563-312

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Käthe-Kollwitz-Ufer 84
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