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Bistum Dresden Meissen
Grafik/Symbolbild: In rotes Licht "getaucht" wird die Leipziger Propsteikirche im November zur Erinnerung an verfolgte Christen weltweit.
20. Oktober 2026

Leipziger Propsteikirche färbt sich rot für verfolgte Christen

am Buß- und Bettag, 18. November

Leipzig. Die katholische Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig wird am Mittwoch, 18. November, aus Solidarität mit weltweit verfolgten und diskriminierten Christen in rotes Licht getaucht. Die rote Beleuchtung am Buß- und Bettag ist Teil der internationalen Aktion „Red Wednesday“, mit der das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ jährlich ein Zeichen für Religionsfreiheit setzt. „Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärt „Kirche in Not“-Geschäftsführer Florian Ripka den Hintergrund der Aktion.

Gottesdienst und Informationsabend

Ab 18 Uhr veranstaltet „Kirche in Not“ (ACN) am 18. November zudem einen Themenabend zum „Red Wednesday“ in der Leipziger Propstei St. Trinitatis. Er beginnt mit einer besonders gestalteten heiligen Messe in den Anliegen verfolgter Christen weltweit. Zu Gast ist dazu der katholische Erzbischof von Karatschi (Pakistan), Benny Mario Travas. Die Predigt hält Propst Ralph Kochinka, der christliche Sender „Radio Horeb“ (www.horeb.org) überträgt live. Im Anschluss an den Gottesdienst findet im Pfarrsaal von St. Trinitatis ein Informationsabend über die Katholische Kirche in Pakistan statt. Nach einem Grußwort des Vorsitzenden des „Stephanuskreises“ im Deutschen Bundestag, Lars Rohwer MdB, wird Erzbischof Travas aus Karatschi über die aktuelle Situation von Christen in seinem Land berichten.

Nach Angaben des Berichts „Religionsfreiheit weltweit 2025“ von „Kirche in Not“ werden die pakistanischen „AntiBlasphemiegesetze“ regelmäßig von radikalen gesellschaftlichen Kräften zur Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen instrumentalisiert. Zudem registrieren Menschenrechtsaktivisten in den vergangenen Jahren zunehmend Fälle von Entführungen und Zwangsverheiratungen christlicher Frauen und Mädchen in Pakistan. Der Informationsabend endet nach einer Fragerunde mit anschließender Begegnung gegen 21 Uhr.

Der Gottesdienst und der anschließende Informationsabend zum „Red Wednesday“ sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen zu lenken, werden seit 2015 rund um den „Red Wednesday“, der in diesem Jahr auf den 18. November fällt, Kirchen und staatliche Gebäude rot angestrahlt. Dazu zählten in den vergangenen Jahren unter anderem das Kolosseum und der TreviBrunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude sowie in Deutschland die Kathedralen in Augsburg, Dresden, Fulda, Paderborn, Passau und Regensburg.

„Kirche in Not“ ruft christliche Gemeinden aller Konfessionen dazu auf, rund um den „Red Wednesday“ Informations- und Gebetsveranstaltungen zu planen und ihre Kirchen rot zu beleuchten. Um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen, steht den Pfarreien die Terminwahl frei. Eine Teilnahme an der Aktion ist weiterhin möglich, „Kirche in Not“ bittet um Anmeldung unter: redwednesday@kirche-in-not.de. Nähere Informationen zur Aktion und eine Karte mit allen teilnehmenden Kirchengemeinden finden sich auf der Webseite www.red-wednesday.de.

Informationen über die aktuelle Lage der Religionsfreiheit weltweit stellt „Kirche in Not“ unter: www.religionsfreiheit-weltweit.de zur Verfügung.