Elisabeth Großer nach mehr als 34 Jahren im Dienst des Bistums in den Ruhestand verabschiedet
Rund 6,2 Millionen Euro Fördermittel bearbeitet – Verlässlichkeit und großes Engagement für die Kinder- und Jugendarbeit
Dresden. Nach mehr als 34 Jahren im Dienst des Bistums Dresden-Meißen ist Elisabeth Großer am heutigen Freitag, 30. Oktober, in den Ruhestand verabschiedet worden. Seit dem 1. August 1992 war sie für das Bistum tätig und hat in dieser Zeit insbesondere die Förderung der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit maßgeblich begleitet. Diözesanadministrator Andreas Kutschke dankte Elisabeth Großer im Rahmen einer Feierstunde im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats herzlich für mehr als drei Jahrzehnte engagierte, zuverlässige und gewissenhafte Arbeit und wünschte ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen.
Elisabeth Großer war jeweils zur Hälfte als Sachbearbeiterin für Fördermittel und als Sekretärin der Landesarbeitsgemeinschaft katholischer Jugend im Freistaat Sachsen (LAGS) angestellt. Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem die Beantragung von Fördermitteln beim kirchlichen Hilfswerk Bonifatiuswerk in Paderborn für die Diaspora-Kinderhilfe. Darüber hinaus bearbeitete sie über die LAGS Fördermittel des Freistaates Sachsen für die Kinder- und Jugendarbeit sowie für internationale Jugendbegegnungen.
Antragsstellung mit besonderer Sorgfalt
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf den Religiösen Kinderwochen (RKW), um deren finanzielle Förderung sie sich von 2003 bis 2025 kümmerte. In dieser Zeit nahmen insgesamt rund 106.000 Kinder an den Religiösen Kinderwochen teil. Auch in der Kinder- und Jugendseelsorge unterstützte sie das Team regelmäßig mit Vertretungsdiensten und war dabei fest in das Jugendteam integriert.
Die Zahlen ihrer langjährigen Tätigkeit sprechen für sich: Insgesamt bearbeitete Elisabeth Großer seit 1992 Fördermittel des Freistaates Sachsen und des Bonifatiuswerkes in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro. Besonders bemerkenswert ist dabei ihre außerordentliche Sorgfalt: Kein einziger Fördermittelbetrag musste in all den Jahren aufgrund fehlerhafter Verwendungsnachweise zurückgegeben werden. Dahinter stand ein hohes persönliches Engagement. Wenn es notwendig war, setzte sie auch am Wochenende ihre Arbeit fort, um die ordnungsgemäße Abwicklung der Fördermittel sicherzustellen. Neben ihrer fachlichen Tätigkeit brachte sich Elisabeth Großer auch in die Interessenvertretung der Mitarbeitenden ein. Bis 2021 gehörte sie der Mitarbeitervertretung des Bischöflichen Ordinariats an.
Mit dem Eintritt in den Ruhestand beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Mehr Zeit hat sie dabei für Reisen an ihre Lieblingsorte, zu denen besonders die Ostsee gehört, die sie zu jeder Jahreszeit schätzt – besonders gern auch gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln.
MB