Fusion der kirchlichen Akademien in Sachsen verschiebt sich
Sedisvakanz im Bistum erfordert Warten bis zur Neubesetzung des Bischofsstuhls
Dresden: Die Fusion der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und der Evangelischen Akademie Sachsens wird aufgrund der eingetretenen Sedisvakanz im Bistum Dresden-Meißen bis zur Wiederbesetzung des bischöflichen Stuhls aufgeschoben.
Nach der erfolgten Wiederbesetzung der Leitung der Evangelischen Akademie Sachsens ab dem 1. Januar 2027 mit dem neuen Direktor Pfarrer Christian Tiede wird mit der Direktorin der Katholischen Akademie, Dr. Ulrike Irrgang, die bewährte Kooperation in der Gestaltung und Ausrichtung der Programmarbeit weiter vertieft. An dem begonnenen gemeinsamen Weg wird vollumfänglich festgehalten.
Nach Jahrzehnten der wachsenden Säkularität im Osten Deutschlands zeigt sich die drängende Notwendigkeit, als Christinnen und Christen in ökumenischer Verbundenheit kirchliche Bildung und den gesellschaftlichen wie kirchlichen Dialog zu stärken und zu fördern nötiger denn je.
Gemeinsame Akademiearbeit kann Perspektiven des christlichen Glaubens in einer kirchlichen Minderheitensituation öffentlich präsent und anschlussfähig halten. Die Akademiearbeit beider Kirchen will das stark machen, was Menschen verbinden kann. Sie will Verständnis füreinander sowie den gesellschaftlichen und demokratischen Zusammenhalt fördern.
Angesichts geringer werdender Ressourcen gilt es, die Kräfte zu bündeln, neu zu dimensionieren und zu gestalten.