Konzert von Klezmer bis Folk in Hohenstein-Ernstthal
Band "Maschu Maschu" aus Dresden am Sonntag, 6. September, um 16 Uhr in der katholischen Kirche St. Pius X. zu erleben
Hohenstein-Ernstthal. Ganz besondere Klänge sind im Konzert am Sonntag, 6. September, um 16.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Pius X. in Hohenstein-Ernstthal (Grenzweg 17) zu erleben. Maschu Maschu aus Dresden „entführen“ dann die Gäste in die Welt des Klezmers und Folks. Echt „handgemacht“ und geprägt von ihrer jeweiligen Umgebung – das vereint beide Stile. Während Klezmer eher aus Osteuropa stammt und eng mit der jüdischen Gemeinschaft verknüpft ist, hat der Folk seine Heimat im englischsprachigen Raum, etwa Irland und den USA, mit musikalischen Einflüssen der Einwanderer aus verschiedenen Ländern. Die Lieder und Texte greifen oft persönliche Geschichten, aber manchmal auch gesellschaftliche Themen auf. Deshalb besitzen beide Stilrichtungen heute eine große internationale Popularität.
Auch der Bandname klingt international und stammt aus dem Hebräischen. Er bedeutet so viel wie „etwas ganz Besonderes“. Wer oder was sich genau dahinter verbirgt, erzählt die Gruppe am besten selbst: „Unverstärkt, unelektronisch, aber geladen! Zu sechst, aber nicht immer gerade. Rotbesockt, aber unpolitisch! Wir, sechs Dresdner Musiküsse, finden uns seit 16 Erdumläufen um die Sonne zusammen, um durch Pusten, Zupfen, Klöppeln, Hoffen und Bangen für Gemütserheiterungen bei uns und unserem Publikum zu sorgen. Uns schuf die Katholische Studierendengemeinde im Rahmen der Autoinitiative zwecks vormals Eigennutzes musikalischen vorhandenen Potenzials. Schnell fanden wir dabei unser Markenzeichen: die riskante, aber pazifische Symbiose aus eurosaxonischen Wurzeln und osteuropäischen Klängen.“
Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu „Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Text: Maschu Maschu und Fabian Winderlich
Das Konzert wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaats Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.