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Bistum Dresden Meissen
10. September 2026

Rote Linien der Demokratie

Prof. Dr. Dr. Susanne Baer bei der Katholischen Akademie zu Gast

Wie schützt das Bundesverfassungsgericht die Demokratie? Wo verlaufen die Grenzen politischer Macht – und wer entscheidet darüber?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. Susanne Baer am Montag, den 14. September und am Dienstag, 15. September 2026 in zwei Veranstaltungen der Katholischen Akademie.

Macht braucht Grenzen – ohne sie wird Demokratie wehrlos und Politik willkürlich. Unter dem Titel „Rote Linien – Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt“ gibt Susanne Baer Einblicke in die Arbeit des höchsten deutschen Gerichts und erläutert, wie verfassungsrechtliche Entscheidungen entstehen.

Ausgehend von aktuellen gesellschaftlichen Kontroversen – von Sozialstaat und Klimaschutz über Migration bis hin zu Fragen der Gleichstellung – zeigt sie, wie das Bundesverfassungsgericht politische Entscheidungen am Maßstab des Grundgesetzes prüft. Dabei geht es um sorgfältige Verfahren, den Streit um Argumente und die Suche nach tragfähigen Lösungen. So wird deutlich, wie das Gericht Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde schützt und demokratische Aushandlungsprozesse ermöglicht.

Susanne Baer war von 2011 bis 2023 Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Sie ist Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin und zählt zu den profiliertesten Verfassungsrechtlerinnen Deutschlands.

Veranstaltungsinformationen

Rote Linien – Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt

Montag, 14. September 2026 | 19.00 Uhr
Peter-Breuer-Gymnasium, Georgenstraße, Zwickau

Dienstag, 15. September 2026 | 19.30 Uhr
Haus der Kathedrale, Schloßstraße 24, DresdenHaus der Kathedrale, Schloßstraße 24, Dresden

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.