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Bistum Dresden Meissen
Bischof Heinrich Timmerevers kann in Kürze auf 25 Jahre als Bischof im Amt zurückblicken. Seit 27. August 2016 leitet er das Bistum Dresden-Meißen. © Andreas Gäbler
25. August 2026

Seit 25 Jahren als Bischof im Amt: Bischof Timmerevers feiert Silbernes Bischofsweihe-Jubiläum

Zahlreiche Gäste zum Dankgottesdienst am 5. September in der Dresdner Kathedrale erwartet

 

Dresden. Am 25. August konnte Bischof Heinrich Timmerevers seinen 74. Geburtstag begehen. Das Bistum Dresden-Meißen gratuliert dazu sehr herzlich und wünscht Glück, Gesundheit und Gottes reichen Segen! Und mit einem festlichen Dankgottesdienst feiert das Bistum dann am Sonnabend, 5. September, um 10.30 Uhr das Silberne Bischofsweihe-Jubiläum seines Bischofs. Die Festpredigt in der Dresdner Kathedrale hält an diesem Tag Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Als Ehrengäste werden zahlreiche weitere Bischöfe aus dem In- und Ausland erwartet, darunter Erzbischof Dr. Heiner Koch aus Berlin und der Erzbischof von Manaus, Leonardo Ulrich Kardinal Steiner OFM.

Musikalisch gestaltet wird der Festgottesdienst von den Chören der Dresdner Kathedrale unter Leitung von Domkapellmeister Christian Bonath: Den Dresdner Kapellknaben, dem Kathedralchor sowie dem Kinderchor der Kathedrale. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ab 12 Uhr zu einem Festakt ins Haus der Kathedrale (Schloßstraße 24) eingeladen.

Bischofsweihe vor 25 Jahren

Am 6. Juli 2001 war Heinrich Timmerevers von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Münster und zum Titularbischof von Tulana ernannt worden. Am 2. September desselben Jahres empfing er im Hohen Dom zu Münster durch Bischof Reinhard Lettmann die Bischofsweihe. Sein Wahlspruch lautet „Suchet, wo Christus ist“. Am 16. September 2001 wurde Heinrich Timmerevers als Bischöflicher Offizial mit Sitz in Vechta für den Offizialatsbezirk Oldenburg im niedersächsischen Teil des Bistums Münster eingeführt.

Zum 50. Bischof des Bistums Dresden-Meißen ernannte ihn Papst Franziskus am 29. April 2016. Die Amtseinführung fand am 27. August desselben Jahres in der Kathedrale Sanctissimae Trinitatis in Dresden statt.

Zur Person: Bischof Heinrich Timmerevers

Bischof Heinrich stammt aus dem Oldenburger Land. Geboren wurde er am 25. August 1952 in Nikolausdorf/Garrel im Kreis Cloppenburg. Er war das zweite von sechs Kindern einer Landwirtsfamilie und wuchs seinen eigenen Worten zufolge "selbstverständlich katholisch" auf.

1980 empfing er die Priesterweihe. Nach Kaplanszeit, Jahren als stellvertretender Leiter des Collegium Borromaeum und Domvikar am St.-Paulus-Dom in Münster sowie ab 1990 als Pfarrer in Visbek hatte er als Weihbischof im Bistum Münster und Bischöflicher Offizial seit 2001 umfangreiche Verantwortung getragen. Das Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta nimmt dabei die bischöfliche Amtsgewalt für den niedersächsischen Teil der Diözese Münster wahr – eine kirchenrechtlich weltweit einmalige Konstruktion. Dem Offizialatsbezirk mit Sitz in Vechta gehören rund 240.000 Katholiken an. 2002 wurde er als nichtresidierender Domkapitular in das Münsteraner Domkapitel aufgenommen.

Am 27. August 2016 wurde er in das Amt des Bischofs von Dresden-Meißen eingeführt. Papst Franziskus hatte ihn zuvor zum 50. Bischof dieser Diözese ernannt.

In der Deutschen Bischofskonferenz arbeitete Heinrich Timmerevers von 2001 bis 2009 acht Jahre lang in der Jugendkommission mit. Seit 2005 ist er Mitglied der Kommission für geistliche Berufe, seit 2006 zudem Mitglied der Adveniat-Kommission. Seit 2008 ist er Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Institute des geweihten Lebens“. Von 2016 bis 2021 war er Mitglied der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz und außerdem Mitglied der Gemeinsamen Konferenz von Deutscher Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Seit 2021 gehört er der Kommission Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz an, die er seit 2023 als Vorsitzender leitet.

Heinrich Timmerevers ist Mitglied der Geistlichen Gemeinschaft der Fokolare. Seit 2011 ist er Kaplan des Malteserordens. Die Bischofskonferenz berief ihn 2012 zum Bundesseelsorger des Malteser Hilfsdienstes.