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Bistum Dresden Meissen
Franziska Schubert ist selbst Mitglied den Zentralkomitees der Deutschen Katholiken. © privat
07. September 2026

"Auf die Menschen und ihre Lebenswirklichkeiten eingelassen"

Franziska Schubert (Bündnis 90/Die Grünen) würdigt Wirken von Bischof Timmerevers für Sachsen

Dresden. Mit einem Festgottesdienst in der Dresdner Kathedrale wurde am 5. September der Bischof des Bistums Dresden-Meißen Heinrich Timmerevers aus seinem Amt verabschiedet. Franziska Schubert, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, dankt ihm für sein Wirken in Sachsen und würdigt insbesondere seinen Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog zwischen katholischer und evangelischer Kirche. 

Franziska Schubert, die selbst beim Gottesdienst anwesend war, erklärt nach dem Festakt:

„Der heutige Abschied ist ein besonderer Moment. Ich möchte Bischof Timmerevers, Bruder Heinrich, von Herzen für seinen Dienst und für die vielen Begegnungen und Gespräche danken, die er in seinen zehn Jahren als Bischof geführt und ermöglicht hat. Er hat Sachsen nicht von außen erklären wollen, sondern zugehört, gelernt und sich auf die Menschen und ihre Lebenswirklichkeiten eingelassen. Als katholische Christin ist mir wichtig, dass Kirche mitten in der Gesellschaft steht, den Menschen zuhört und Brücken baut. Heinrich Timmerevers hat sich dafür eingesetzt, über die Grenzen der eigenen Kirche hinaus ins Gespräch zu kommen und die Ökumene in Sachsen zu stärken. Seine Amtszeit war geprägt von großen Veränderungen und schwierigen Entscheidungen. Umso mehr schätze ich, dass er immer wieder den Dialog gesucht und sich für mehr Beteiligung und synodale Strukturen eingesetzt hat. Auch sein Anliegen, Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und queere Menschen stärker in der Kirche willkommen zu heißen, verdient Anerkennung. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünsche ich Heinrich Timmerevers von Herzen alles Gute und Gottes Segen. Ich freue mich, dass er Sachsen verbunden bleibt und weiterhin als Seelsorger für Menschen da sein möchte. Dem Bistum Dresden-Meißen wünsche ich für die nun beginnende Zeit der Neuorientierung Offenheit und einen guten Blick für die Zukunft.“